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Uruguay rüstet Schulkinder auf

WikipediaMein Lieblingskunde behauptete einmal mit Blick auf sein Unternehmen „… die anderen waren mit technischen Entwicklungen vielleicht schneller, aber wir machen sie bezahlbar“. Er nannte das „Demokratisierung von Technik“.
Daran musste ich eben beim SpOn-Lesen denken.
Der 100$-Laptop ist auf dem Markt und vom Spiegel getestet worden.
Der stellt angesichts der Leistungsfähigkeit überrascht fest:

„Doom“ zu spielen würde den kleinen Uruguayern gefallen, die zusammen mit den Mongolen als erste in den Genuss des OLPC kommen: 100.000 Geräte wurden Anfang November 2007 in das kleine südamerikanische Land verschifft, bis 2009 sollen fast alle uruguayischen Schulkinder unter zwölf Jahren einen OLPC benutzen.

SpOn
Nach den großen Initiativen „Schulen ans Netz“ von Telekom und Staat hat sich in Sachen flächendeckender Versorgung mit neuen Medien in Deutschland kaum mehr etwas getan.
Insofern ist es unverständlich, dass die Schüler der „entwickelten“ 1. Welt von dieser Form der Demokratisierung von Technik wenig haben. In den USA ist der Kauf eines solchen Rechners mit Kosten von rund 400$ verbunden. Er kommt damit in die Kostenordnung des Asus EeePC

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Der 100$ Laptop wird gebaut

Was darf ein Computer für Afrikas Kinder kosten?
Wikipedia‚Nicht mehr als 100$!‘ Diese Zielmarke gab Nicholas Negroponte, Gründer des MIT Media Lab, vor. Seine Forschungsgruppe untersucht Möglichkeiten, die Entwicklungs- und Schwellenländer bei der Entwicklung moderner Technologien mitzunehmen statt abzuhängen.
Die Idee ist so revolutionär wie umstritten.
Nun wird er also gebaut. Im Oktober 2007 sollen die ersten Exemplare ausgeliefert werden.
Das zumindest berichtet die BBC in diesem Beitrag.

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Dannenberg Lüchow-Dannenberg Offen

Förderpraxis: Nicht für die Öffentlichkeit?

Rund eine Milliarde Euro wird in den Jahren 2007 bis 2013 über den ehemaligen Regierungsbezirk Lüneburg in Form von Fördermitteln ausgeschüttet. Stichwort: Ziel 1-Förderung.
Die Mittel kommen den Kommunen, privaten Unternehmen und Initiativen zu gute und direkt aus Europa. So weit so schön.
Die Ersten machen sich bereits Gedanken, wie die Förderanträge für schon lange geplante Vorhaben formuliert werden müssen. Trockenübungen, sozusagen. Das wurde gestern klar, als Harald Ottmar, Leiter der niedersächsischen Regierungsvertretung, im Dannenberger Schützenhaus einen ‚Powerpointvortrag‘ über das Thema Ziel-1-Förderung hielt.
Wichtigster Hinweis des Abends: Vor Sommer 2007 wird es keine konkreten Förderkriterien geben (außer den grundsätzlichen Lissabon-Kriterien) Und: Vor dem Stellen eines Förderantrages sei eine Beratung durch die NBank sinnvoll und in der Regel kostenlos. Dort findet auch eine Beratung statt – und zwar fundiert.
Ich fragte, ob die geförderten Unternehmen und Initiativen mit ihren Projekten und den bewilligten Fördersummen denn öffentlich genannt werden.
Die Reaktion: Heiterkeit im Saal. Gefolgt von der wohlmeindenden Begründung des Regierungsvertreters. ‚Nein, das wäre wettbewerbsverzerrend…‘
???
Die Förderung oder die Veröffentlichung? Was versteht man hier denn unter ‚Wettbewerb‘?
Meine Meinung: Wer seine Projekte der Öffentlichkeit vorenthalten möchte (was bestimmt im einen oder anderen Fall sinnvoll wäre), braucht keine Fördermittel zu beantragen.
Wer Fördermittel beantragt und sie erhält, hat in der Regel eine gute Idee. Diese gute Idee könnte auch in anderen Teilen der europäischen Union die Lösung eines regionalen Problems sein. Wenn es zum Beispiel eine Möglichkeit gibt, als Kommune die Sanierung der örtlichen Schule über einen der drei Fördertöpfe zu stemmen, dann ist das eine verdammt wichtige Informationen für zahlreiche Kommunen anderer Ziel-1-Regionen.
Vielleicht stellt sich dabei heraus, dass die Förderpraxis nicht einheitlich ist . . . na und wenn schon. Das wäre ja auch mal interessant, zu wissen.
Gleiches gilt für die Förderung von Initiativen oder Unternehmen. Warum kann eine im Wendland geförderte Idee, ein Projekt oder ähnliches, nicht auch in anderen Teilen der europäischen Union helfen, regionale Probleme zu lösen? Weil es in anderen Regionen gar nicht bekannt wird, wenn hier etwas sehr gut funktioniert. Das ist dumm für alle beteiligten. Wie soll man in Portugal von unseren Ideen denn sonst profitieren? Was daran zum lachen ist, kann ich beim besten Willen nicht verstehen.

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Publikumsjoker im Web 2.0

Tun oder lassen? Wer mit diesen Lebensfragen überfordert ist, möchte manchmal gerne einen Publikumsjoker haben.
Dilemma 5000 ist dieser Joker. Einfach Problem posten und Feedback der Leser einholen. Tolle Idee mit Spaßfaktor.