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Dienstag und Donnerstag

116. 116. 116. 116 … „A watched pot never boils“ ist eine amerikanische Redensart und meint: Geduld, nur Geduld. Zwei Tage in der Woche – das muss für Lüchow-Dannenberger reichen. Aber warum eigentlich so zurückhaltend? Die ganze Welt schaut gebannt auf den Stand der Impfungen. Während Israel in dieser Hinsicht Maßstäbe setzt, schaffen es sogar die USA mit ihrem umstrittenen Gesundheitssystem und einer tendenziell dysfunktionalen Regierung auf Bundesebene auf Werte, die den Europäer vor Neid erblassen lassen. Die Größe, auf die es ankommt, lautet: Impfungen pro 100 Bewohner. Zur Zeit findet sich die schönste Aufbereitung der Impffortschritte auf der Website von DIE ZEIT, auch und gerade, weil die Zwischenstände bis auf Landesebene heruntergebrochen sind. Es lohnt ein Blick, welche Bundesländer sich in Sachen Pandemiebekämpfung mehr oder effektiv anstellen. Objektive Zahlen können da nur helfen. Niedersachsen sieht in dieser Hinsicht eher nicht so gut aus. Das liegt vielleicht auch daran, dass man im Einflussbereich von Hannover eher selten genauer hinschaut. Sonst würde auffallen, dass sich die Zahlen aus dem Wendland nur dienstags und donnerstags verändern.

Wir sind Hannover egal

Es gibt nix Gutes, außer man tut es. Hannovers Niedersachsen ist weit weg vom Vierländer-Eck und was von Hannover aus hier im Wendland ankommt, ist selten etwas Gutes. Das vielgescholtene RKI meldet für den 1.Januar in Niedersachsen 3.566 verabreichte Impfdosen. Das sind landesweit 0,04 Impfdosen/100 Einwohner. Damit liegen wir gleichauf mit Ländern wie Thüringen und Sachsen und zwar ganz am Ende der Republik. Der Landkreis ist von Impfungen noch gar nicht betroffen. Weder in Hannover noch in Uelzen scheint man es sonderlich eilig zu haben. Einen bestätigten Starttermin gibt es jedenfalls noch nicht.