Alle Artikel mit dem Schlagwort: Studie

Wo ist Tante Emma?

Aldi ist eine Goldgrube für die Gebrüder Albrecht. Trotz günstiger Preise vergoldelten die anonymen Verkaufshallen den beiden Wegbereitern des Discounter-Prinzips die Nase. Was auf der einen Seite schön ist, führte zu einem tiefgreifenden Wandel in der Einzelhandelsszene und in Folge dessen zum Massensterben der ‘Kolonialwaren’- und Lebensmittelgeschäfte. Da ist es schon komisch dass McKinsey (das sind die Herren mit den dunkelblauben Anzügen) das Comeback des Convenience ausruft. McKinsey-Partner Peter Breuer lässt sich zu einer Prognose hinreissen, die ich hier mal für die Nachwelt aufhebe: “Geschäfte, die den Kundenwunsch nach Convenience und Service befriedigen – so wie es früher die Tante-Emma-Läden gemacht haben – stehen vor einem Comeback”, so seine Einschätzung. Pressemitteilung von McKinsey Bequemlichkeit (was für Convenience stehen kann) definiert der selbsternannte Markendiscounter Plus etwas anders und nimmt Abschied von immer größeren Packungseinheiten. “Der kleine Kauf” ist das Stichwort. Der 100gr-Joghurt löst die 200gr-Packung ab und wird dadurch natürlich auch billiger. Den Rentner und den Single freut es.

Vorabbericht der KIM Studie 2006

Die KIM-Studie 2006 ist veröffentlicht worden. Die Studie beschäftigt sich mit der Mediennutzung und der persönlichen Ausstattung des deutschen Nachwuchs. Anlässlich des Safer Internet Day am 06.Februar stellte der Medienpädagogische Forschungsverband Südwest Stuttgart die ersten Ergebnisse der jüngsten Umfrage unter 1.203 Kinder und Jugendlichen zwischen sechs und 13 Jahren vor. Die Studie gibt einen schönen Einblick in die deutschen Kinderzimmer. Grundtenor der KIM 06: Die technische Ausstattung der Haushalte mit Kindern wächst. 95% der Haushalte verfügen über ein Handy. Immerhin 81% der Kids haben Zugang zum Internet, 89% besitzen einen Computer, 77% eine Spielkonsole. Bemerkenswert: In einem Fünftel der Haushalte findet sich eine PSP. Aktuell zählen 81 Prozent aller Sechs- bis 13-Jährigen zum Kreis derer, die bereits Erfahrung mit dem Computer gesammelt haben, wobei der Anteil der Jungen mit 85 Prozent neun Prozentpunkte über dem der Mädchen liegt. Bei den Sechs- bis Siebenjährigen zählen 57 Prozent zu den Computernutzern, dieser Anteil steigt mit zunehmendem Alter der Kinder schnell auf über 90 Prozent an. Im Vergleich zur Vorjahresuntersuchung zeigt sich insgesamt ein Anstieg um fünf Prozentpunkte, …

Zappen ist out

Die dritte Studie der Reihe “TV2010” belegt, dass sich das Nutzungsverhalten der Zuschauer grundlegend ändert: Je mehr Sender verfügbar sind, umso mehr wird deren Rezeption gezielt geplant. Dabei helfen moderne “Tools” wie elektronische Programmführer, die nicht nur Ãœberblick schaffen, sondern dem Anwender eine neue Erlebnisqualität bieten, die über das eigentliche Programm hinaus besteht. Der Nutzer wandelt sich vom passiven Zuschauer zum aktiven “Selector”, der bestimmt, welche Inhalte er wann, wo und wie konsumieren möchte. Fraunhofer-Institut FIT – Pressemitteilung Was dem Fernsehzuschauer recht ist, kann dem Websurfer nur billig sein. Das Angebot ist unüberschaubar groß. Einige Seiten haben regelmäßig etwas zu meinen Interessen zu sagen, andere selten. Was dem Fernsehzuschauer sein EPG sind den Surfern der nächsten Generation die Social-Bookmarkdienste wie DIGG oder del.icio.us, um nur einige zu nennen. Zusammen mit den News-Diensten RSS sparen diese “Programmführer” dem Surfer eine Menge Ãœbersicht in kurzer Zeit. Wo viel Licht, ist allerdings ist auch in Web2.0-Zeiten Schatten auszumachen. Denn die Verweildauer am PC nimmt gewaltige Züge an. Es kommt bei mir schon einmal vor, dass ich 8 Stunden …