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Die Anbindung an den Rest der Republik ist – auf deutsch gesagt – beschissen. Züge fahren kaum bis gar nicht, mit dem Auto ist man auf Bundesstraßen angewiesen. Eine Autobahn ist seit Jahren im Gespräch, passieren tut aber nix.

Nun macht die Kommunalpolitik Druck.

“Sehr geehrter Herr Minister Tiefensee, wir, die unterzeichnenden Landräte, Oberbürgermeister, Bürgermeister möchten Ihnen hiermit das dringliche Interesse unserer Region an einem baldigen Baubeginn für die A 39, die bekanntlich ein einheitliches Projekt mit der A 14 und der Querspange 190n darstellt, zum Ausdruck bringen. Nachdem das Raumordnungsverfahren in Niedersachsen abgeschlossen worden ist, dürfte einer umgehenden Linienbestimmung durch Ihr Haus nichts im Wege stehen. Wir möchten Sie daher bitten, alle Möglichkeiten einer Beschleunigung zu nutzen. Um die Realisierung der A 39 so schnell wie möglich zu erreichen, sprechen sich die Unterzeichner dafür aus, im Bereich der Stadtdurchquerung Lüneburg, die erforderlichen Lärmschutzmaßnahmen – insbesondere durch eine Deckelung – in die weitere Planung und Finanzierung aufzunehmen. Wegen der besonderen Bedeutung, die dieses Autobahnvorhaben für uns alle hat, haben wir uns erlaubt, je eine Ablichtung dieses Schreibens an die Niedersächsische Landesregierung an die Bundestags- und Landtagsabgeordneten unserer Region zu senden, sowie die Presse über unsere Initiative zu informieren.”

Pressestelle Wolfsburg
Unterzeichnet wurde dieser Aufruf auch von Landrat Jürgen Schulz. Wollen wir mal schauen, was der Minister antwortet ;-)

Ganz anders als die Landräte sehen das natürlich die Gegner der A39, die an Tiefensee appellieren, sich gegen einen Autobahnbau zu stellen. Besonders umstritten ist die Trassenführung kurz vor und durch Lüneburg.
Hintergrundinformationen zum Thema bekommt man auf den Seiten des Landes Niedersachsen.

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