Kategorien
Brauchbar

Auf dem Land mit 80Mbit/s

In ländlichen Regionen wollen die Betreiber bis 2013 mobile Datenverbindungen mit 80 MBit/s bieten, 150 MBit/s sollen in größeren Städten verfügbar sein. Geplant ist eine Netzabdeckung für 99 Prozent der Bevölkerung.
Golem

Was da bis Ende 2010 entwickelt werden soll, firmiert unter dem Stichwort LTE oder 4G.  Das Mobilfunknetz wird von privaten Betreibern aufgebaut und dürfte den digitalen Graben rund um die Ballungszentren endlich überbrücken.  Leider mal wieder nicht in Deutschland.
In Schweden.

Kategorien
Lüchow-Dannenberg Medien und Co

300 MBit/s down, 75 MBit/s up – auf nach England

Der angeschlagene Technologiekonzern Motorola errichtet im Südwesten Englands ein Versuch- und Testnetzwerk im UMTS-Nachfolgestandard LTE. Mit dem 4G-Standard sollen maximale Datenraten von 300 MBit/s im Downstream und 75 MBit/s im Upstream möglich sein. 
Golem

Wie schön wäre es, wenn sich unsere um Infrastruktur bemühte Regierung, Verwaltung einmal ein solches Pilotprojekt an Land ziehen könnte. Statt Südengland vielleicht mal „4Länder-Eck“ oder „Wendland“ – das wäre doch etwas. 
Ob es gleich 4G sein muss – okay, vielleicht nicht – aber in der aktuellen DSL-Diskussion wäre auch eine UMTS/HSDPA-Option für die vergessenen Dörfer entlang von Heide und Elbe eine überlegenswerte Sache.

Kategorien
Medien und Co

Vereine bauen Internet mit 100 MBit/s

Der Dachverband der Bürgernetzvereine, in dem 44 Vereine deutschlandweit für die flächendeckende Verbreitung des Internets eintreten, will in einem Pilotprojekt in Pfaffenhofen zeigen, dass Breitband mit 100 MBit/s auch ohne die Deutsche Telekom oder andere Konzerne möglich ist. Dazu haben der Landkreis und der örtliche Bürgernetzverein eine Breitbandkooperation verabredet. Auch die Gemeinde Aresing im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen habe ihr Glasfasernetz teilweise selbst verlegt, ähnlich wie beim Straßenbau und beim Kanalbau für die Wasserversorgung, so der Bürgernetzverband.

Bürgernetzvereine bauen Internet mit 100 MBit/s – Golem.de.
In Bayern gehts und wird sogar vom Land gefördert. Vielleicht wäre das auch etwas für Niedersachsen?

Kategorien
Brauchbar Lüchow-Dannenberg Medien und Co

wendland-net: DSL – Zwischenlösung oder Warten auf den großen Schlag?

Die Bundeskanzlerin hat in ihrem Podcast den Zugang zu Breitbandnetzen als wichtigen Bestandteil der Infrastruktur bezeichnet – zu Recht!
Ein lesenswerter Artikel zum Thema findet sich im wendland-net.

Aber auch im günstigsten Fall geht auch Landrat Schulz nicht davon aus, dass eine flächendeckende Versorgung vor Ablauf von mindestens zwei Jahren gewährleistet werden kann. Bis dahin ist die Region also auf Zwischenlösungen angewiesen. 
wendland-net.de

Kategorien
Dannenberg Medien und Co Offen

Stadt fördert schnelle Leitungen

„Die Stadt Dannenberg (Nds) kurz vor den Toren Hamburgs verteilt die Fördermittel paritätisch zwischen Beton und Datenautobahn. Dannenberg liegt im Landkreis Lüchow-Dannenberg, der im jüngst vorgestellten Familienatlas unter den Top Ten in Sachen Wohnumfeld platziert wurde. Politik und Verwaltung unterstreichen damit den Anspruch, Fördermittel in „nachhaltige Projekte“ zu investieren. “
Das wäre doch mal ne Meldung im Zusammenhang mit einem regionalen Entwicklungskonzept . . . wäre.
Wie jüngst erwähnt, ist das Dannenberger REK beschlossene Sache und dazu gehört, vor allem eine Menge Geld in Straße und Auto zu stecken.
Geld für die zukünftige Entwicklung
Nun aber zu sagen, damit wäre es genug getan ins Sachen Zukunft ist etwas vorlaut.
Was ist mit den medialen Verknüpfungen zum Rest der Republik? Wo sind die Wlan-Hot-Spots? Wo gibt es UMTS? Wo sind die Investitionen in Zukunftstechnik?
Betriebswirtschaftlich für einen Privatinvestor kaum zu vertreten im ländlichem Gebiet wo Distanzen weit und Investitionen teuer sind. Genau für solche Art Investition sind Fördermittel gedacht. Sie gleichen ein Risiko aus, das zu Gunsten zukünftiger Chancen eingegangen werden soll.
Ich vermute mal: Wenn wir unsere Region wirklich bei den jungen Famlien in Hamburg und Berlin etablieren wollen, dann ist die frühzeitige, flächendeckende Versorgung mit UMTS und Highspeed-DSL-Anbindung eine zwingende Notwendigkeit. Da verbindet sich die Wohnsituation unmittelbar mit der Möglichkeit am Arbeitsleben teilzunehmen. Vielleicht sogar auf der Fahrt zu Arbeit. Und überhaupt: Fragen Sie mal Ihre Kinder ob sie eher ne Autobahn oder ne echte 16.000K/bits-Verbindung mit allem ChiChi brauchen, die werden Ihnen was Ähnliches sagen.
Ich hätte es mutig gefunden, wenn die Stadt bei ihrer Förderwunschliste in diese Richtung etwas weitblickender gewesen wäre. … Ich bin mir gar nicht sicher, was die Umfrage der Wirtschaftsförderung und der EJZ zum Thema Internet eigentlich ergeben hat und welche Schlüsse daraus gezogen wurden.
Jedenfalls keine, die sie als Punkt im regionalen Entwicklungskonzept niederschlugen. Dabei ermutigte Landrat Jürgen Schulz noch am Nikolaustag des vergangenen Jahres die Kommunen, nach lokalen Lösungen zu suchen.

»Wir werden in Sachen Verbesserung der Ãœbertragungsstrukturen zunächst einmal die Moderatoren- und Koordinationsrolle übernehmen, damit wir konkreter sehen, welche Möglichkeiten machbar und wo genau die weißen Flecken sind.»

Jürgen Schulz, EJZ 06.12.06 (übrigens werden in dem EJZ-Artikel ähnliche Forderungen aufgestellt.)

Kategorien
Medien und Co Offen

Flächendeckend Edge bis Ende 07?

Mittwoch Abend hatte ich noch mit Peter telefoniert, der in seinem schwäbischen Dorf genauso von DSL abgekoppelt ist, wie viele hier oben im Wendland.
Wir hatten uns über mögliche Alternativen zu ISDN unterhalten und eines hatte ich dabei vergessen: Edge.
Dieser Ãœbertragungsweg läuft über Mobilfunkantennen der Handyversorger und bietet Ãœbertragungsraten etwas oberhalb von ISDN und unterhalb von UMTS.
Weil T-Mobil den Vertrieb des iPhone übernimmt, so vermutet MACUP, dürfen wir T-Mobil-Kunden uns bis Ende 2007 über eine flächendeckende Versorgung mit Edge freuen.

Kategorien
Medien und Co Offen

Eine Frage des Zugangs

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern. Das ’neue Medium‘ Internet wird immer wichtiger.
Dass neue Medium wird unsere Gesellschaft verändern steht fest. Es wäre nämlich nicht das erste Mal: Das Fernsehprogramm bestimmt seit langem unsere Abendplanung in der Familie, das Radio beeinflusst unseren Musikgeschmack, die Zeitung unsere Diskussionen in der Frühstückspause.
Dem Internet spricht man Einfluss auf die Wirtschaft, die Demokratie und auf die Politik zu. Alles nur eine Frage der Zeit und des Zugangs. Ohne den technischen Zugang geht erst einmal gar nix oder nur wenig.
Für den inhaltlichen Zugang wird Anleitung benötigt. Der Mensch kommt nicht als Homo Medialis zur Welt. Die sinnvolle Nutzung von Medien ist im besten Sinne eine Erziehungsfrage. Die Folge dieser Erziehung ist eine Kompetenz beim Gebrauch von Medien. Wer aber vermittelt einen sinnvollen Umgang mit dem Internet?
Wer erst kürzlich seinen DSL-Anschluss bekam, verändert nicht sofort seine Surfgewohnheiten. Wer die aber nicht weiter entwickelt, bleibt hinter den Möglichkeiten zurück. Es ist, als würde man sich einen HDTV-Fernseher ins Wohnzimmer stellen und wie früher nur ARD, ZDF und das Dritte einstellen. Geht zwar auch – aber macht es Sinn?
Nur mal so eine Frage: Welche Technik nutzen Sie denn, um ins Netz zu kommen? Nehmen Sie doch an der Umfrage in der rechten Spalte teil.

Kategorien
Lüchow-Dannenberg Medien und Co Offen

Wo sind die Interessenten?


Die neuen Medien sind ja eine wunderbare Sache. Leider bleiben die ländlichen Gebiete außen vor.
Das ärgert nicht nur die Kids, die mit schlechten Pings und miesen Bandbreiten bei Counterstrike nie richtig mitspielen dürfen. Es ärgert auch die Eltern, die durchaus wissen, dass es mehr gibt, als nur ISDN.

Kategorien
Offen

Endlich online

Der letzte Schritt ist getan: Wir sind wieder online.

Bei dem Umzug der Technik hat sich ein Fehler ins System geschlichen. 1und1 versuchte, unseren DSL-Anschluss auf die Dannenberger Telefonnummer zu verlegen. Und die hatte sich zwischenzeitlich geändert. Tja! Dumm gelaufen.

Während man bei Karlsruhe auf der Suche nach unserer neuen Nummer war, hatte die Telekom uns bereits angeklemmt. Und wir waren fast 2 Wochen länger offline, als ursprünglich geplant.

Das ist an sich ja nix schlimmes – macht sich aber aus geschäftlicher Sicht alles andere als gut. Ich merke, wie wichtig die elektronische Erreichbarkeit inzwischen geworden ist.

Nun kann ich endlich Angebote schreiben (und vor allem verschicken) und so meine neue Existenz in Dannenberg aufbauen.Ãœber Hilfe kann ich mich nicht beschweren, was mich in der Annahme bestätigt, dass nette Umgangsformen zu jedermann sich langfristig auszahlen.

So – jetzt mache ich mich an die Arbeit. Unser Steuerberater wartet bereits. 😉