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Wassermangel im Landkreis?

Kaum vorstellbar. Der noch so grüne Landkreis droht im Rahmen des Klimawandels in Teilen zu versteppen. Das zumindest schreibt das Hamburger Abendblatt: Der Klimawandel ist da – das bestätigt Markus Quante, Atmosphärenwissenschaftler am Forschungszentrum Geesthacht (GKSS). In Niedersachen werden wir die Wirkungen bis zum Jahr 2080 immer stärker spüren: “Es wird wärmer. Im Winter steigen die Temperaturen durchschnittlich um 3,2 Grad, im Sommer rechnen wir mit einem Anstieg von bis zu 3,9 Grad Celsius”, sagt er. Das Thema Wassermangel ist auch für ihn von zentraler Bedeutung: “Wir werden im Sommer bis zu 40 Prozent weniger Niederschlag haben.” Einzelne Regionen im Osten, wie die Gegend um den Drawehn (Landkreis Lüchow-Dannenberg), könnten versteppen. An den Küsten laufen Sturmfluten höher auf: “Der Trend steht fest. Auf den Millimeter genau lässt sich die Entwicklung aber nicht vorhersagen.” Hamburger Abendblatt Vielleicht sollten wir unsere Landwirte frühzeitig auf dieses Problem aufmerksam machen. Es gibt doch bestimmt Techniken, mit denen abfließendes Wasser gehalten werden kann, oder?

Der erste Schnee in Dannenberg

Von wegen Klimakatastrophe. In der Nacht von gestern zu heute fiel in Dannenberg der erste Schnee. Selbst mittags steigt das Quecksilber (bzw die Anzeige des digitalen Gegenstücks) nicht über 4 Grad. Glück gehabt: Gestern wurden an meinem Passat die Winterreifen aufgesteckt. Eigentlich soll ja bei 7 Grad auf Winterreifen umgesattelt werden. Weil ich aber neue brauchte, dauerte die Entscheidung etwas länger. Ich habe mich auf Empfehlung des Reifenhändlers meines Vertrauens für die Michelin entschieden. Kostenpunkt: deutlich über 350€. Komisch; früher waren – sowohl mit der Ente als auch mit dem Mazda – Winterreifen für mich nie ein Thema. Da wurde das ganze Jahr über mit dem Sommerpuschen gefahren und es ging immer gut. Nun bin ich nicht sicher ob das an der Witterung, den Autos oder meiner persönlichen Risikobewertung lag. Zwei der drei Faktoren haben sich mit Sicherheit geändert. 😉

Linktipp: Klimawandel als Onlinespiel

Die alte Tante BBC entwickelt sich zu einem meiner absoluten Lieblinge. Die Hintergrundberichterstattung ist beispielhaft. Die britische öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt bietet außerdem einen guten Ausblick, was für in Sachen Online geht. Ein Beispiel ist das Onlinespiel zum Klimawandel. Im Spiel, das kostenlos auf der Seite der BBC gestartet werden kann, übernimmt der Spieler die Rolle des Präsidenten der europäischen Nationen. Ziel ist es, die Klimagasbilanz möglichst optimal auf die wirtschaftlichen und politischen Dimensionen abzustimmen. Verschiedene Aspekte der Regierung fließen in den Spielfluss ein: Nationalökonomie, Außenwirtschaft, Industie- und Lokalpolitik bis hin zu den einzelnen Haushalten. Dem Spieler obliegt es, die einzelnen Ressourcen (Geld, Energie, Lebensmittel und Wasser) richtig zu verteilen. Mittels virtueller Spielkarten werden die Entscheidungen getroffen, welche sich später positiv die CO² Belastung auswirken sollen. Das Spiel ist selbstverständlich nur ein Spiel, aber eines mit Aha-Effekt. Die Simulation ist absolut empfehlenswert für alle die sich mit dem Thema ‘Klima’ etwas näher beschäftigen müssen (Schule, Referate, Politik) oder wollen, leider nur in englisch und damit wie so vieles im WWW für die Masse der Deutschen kaum von …

F wie Februar

… oder wie Frühling. Wer hätte es im vergangenen Jahr gedacht: Im Februar satte 9,8 Grad, und am 4. Februar den ersten Löwenzahn, der seine Blüte durch den Deich drückt. Natürlich keinen Fotoknipps dabei gehabt – aber trotzdem erwähnenswert. Komischer Winter, das.

Sperrmüll bei Sturm

Als Bürger weiß man guten Service erst zu schätzen – wenn man umzieht und ihn dann vermisst. In Dannenberg ist einmal im Jahr, an einem amtlich verordneten, im Müllkalender vermerkten Tag, Sperrmüll. Den soll man – so rät die Berliner Feuerwehr – regelmäßig entsorgen.