Alle Artikel mit dem Schlagwort: Menschenrecht

Frohe(s) Neue(s,) Vorsätze

  Ich nutze die Gelegenheit, auf diesem Wege allen Lesern ein frohes, neues Jahr zu wünschen. 2008 hat sich bei mir mit einer laufenden Nase verabschiedet und das neue Jahr hat sich durch Schüttelfrost und kalte Füße bemerkbar gemacht. Dass ich damit nicht alleine bin, erlebe ich in der eigenen Familie – aktuelle Ausfallquote: 80% Das gibt Zeit zum Nachdenken. Eigentlich halte ich nicht mehr viel von Vorsätzen zum neuen Jahr – trotzdem seien hier einige festgehalten.   Konsequentes Veröffentlichen im Wespennest – Zum Beispiel durch Weiterführen der Menschenrechtsserie. Beleben von kinderwirtschaft.net mit einem regelmäßigen Podcast Twitter zurückfahren Die Funktionalitäten von me.com ergründen Wer glaubt, ich würde das Rauchen einstellen wollen: Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom. Ich drehe weiter.

Sklaverei ist verboten

Artikel 4 Niemand darf in Sklaverei oder Leibeigenschaft gehalten werden; Sklaverei und Sklavenhandel sind in allen Formen verboten. Was etwas anachronistisch anmutet, ist immer noch hoch aktuell. Stichwort Menschenhandel in der Sexindustrie. Auch in  China und Afrika ist der Handel mit Menschen noch immer ein Thema. Das ist ohne Übertreibung eine Schande und zeigt, dass die Durchsetzung der Menschenrechte eine dauerhafte Aufgabe und kein endliches Projekt ist.

Frei und sicher leben

Artikel 3 Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person. Kurz und bündig, aber: Es ist genau dieser Artikel den Sergant Zinn in Heinleins “Starship Troopers” so genüsslich als Beweis anführt, dass die Menschenrechte nicht das Papier wert seien, auf dem sie geschrieben sind. Denn: “Was nützt dieses Recht dem Schiffbrüchigen auf dem Ozean?” Heinleins Roman ist zu Recht umstritten. Sein Gesellschaftsentwurf widerspricht so ziemlich in jeder Nuance dem, was ich mir von einem lebenswerten Staat erwarte. Trotzdem muss ich die Antwort auf diese Frage schuldig bleiben. Kann mir jemand helfen?

Oben, unten, links und rechts – Eines für Alle

Artikel 2 Jeder hat Anspruch auf alle in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten, ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Anschauung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand. Des weiteren darf kein Unterschied gemacht werden auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebietes, dem eine Person angehört, gleichgültig ob dieses unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder sonst in seiner Souveränität eingeschränkt ist. Ein Recht, das unabhängig von Gesellschaft und Staat gilt. Kann das gut und richtig sein?

Frei, vernünftig, brüderlich

Es ist so eine Sache mit den Menschenrechten. Seit 60 Jahren sind sie nun offiziell unterzeichnet und irgendwie hakt es an allen Ecken und Enden. Vielleicht ist es nicht das Wahre, sich während der Jahrestage der Unterzeichnung an die Menschenrechte zu erinnern. Besser wäre es sicher wenn dieses Fundament der (westlichen) Kultur tagtäglich gezeigt wird. Darum fange ich jetzt einfach mal an . . . Kurz, verständlich aber dafür öfter. Artikel 1 Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen. Jemand nicht einverstanden?