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Solowheel, Segway war gestern?

Elektromobilität ist ja eine schöne Sache. Als das Segway auf den Markt kam, war ich persönlich Feuer und Flamme. Das selbststabilisierende Zweirad war etwas wirklich Neues – damals. Glaubt man Joschka Fischer, ist auch der BMW i3 etwas grundlegend Neues. Das sehe ich nicht so. Es ist ein neues Auto mit Elektromotor und allein preislich eher etwas für Ex-Politiker. Mein Fahrrad ist her schon thematisiert worden und war mein Einstieg in die Szene. Und wie das so immer so ist: Sobald man sich mit etwas Neuem beschäftigt, entdeckt man überall etwas Neues.

Flasche leer – Akku noch nicht!

Drei mal ganz leer fahren; so lautet der Tipp, den mir der Fahrradhändler meines Vertrauens mit auf die erste Tour gibt, kurz bevor ich mich mit dem Haibike auf dem Weg nach Hause mache. In der Praxis ist das schwer zu bewältigen. Vor allem wenn der Hügel von Pedalhub zu Pedalhub steiler zu werden scheint. Die Trinkflasche ist alle – der Akku noch nicht. Was tun? Umdrehen und erneut den Mühlenberg von Clenze rauf und wieder runter und rauf und wieder runter – und dann mal nachschauen, was in Sachen Pflege von Lithium-Ionen-Akkus im Netz zu finden ist.

Komm in Schweiß, alter Mann!

Es tut sich wieder mal was in Sachen Mobilität. Das Scorpion welches hier schon das eine oder andere Mal erwähnt wurde ist es nicht geworden. Medi wollte sein Exemplar auf Nachfrage und Drängen nicht gebraucht verkaufen und neu übersteigt das Teil mein denkbares Budget um ein Vielvielfaches. Seit dem vergangenen Wochenende bin ich stolzer Besitzer eines Pedelecs, im neudeutschen Volksmund eBike genannt. Meine Frau ist schon ein paar Tage länger mit Elektromotorhilfe unterwegs und auf den Testfahrten habe ich Blut geleckt. Ich stelle fest: Wer sich in ein eBike kauft, wird ohne weitere Nachfragen unter den regulären Radfahrern als Weichei einsortiert.

Benzin Monopoli und Alternativen

Ostern und die Spritpreise: Der Zusammenhang ist ähnlich eng, wie Ostern und Schokohasen. Während sich die Preise für den Dollar auf niedrigem Niveau einpendeln, fiebert der Dieselpreis an der Zapfsäule. Steuerabstand: 22ct., Preisdifferenz an der Tanke: 8ct. Ein Schelm, wer böses dabei denkt. Ich war Donnerstag in Leipzig zur Buchmesse und habe da das erste Mal in einem dieser Elektrodreiräder gesessen. 1,92 gehen rein. Ist jetzt nicht unbedingt ne Luxuslimosine, aber geizig: Verstromte Energie als Alternative? Mal sehen. Montag werde ich jedenfalls mit dem Fahrrad nach Clenze zur Arbeit fahren. Das sind pro Tour immerhin 25 km. Ich nehme mir 1.5 Std. Zeit. Das ist für Pendler in Großstädten nicht unüblich. Mal sehen, ob das eine praktikable Art ist, zu Arbeit zu kommen. Zur Zeit fahre ich in Fahrgemeinschaft jeden Tag eine halbe Stunde mit dem Auto. 90% meines Benzinverbrauches verbuche ich direkt mit der Fahrt zur Arbeit. Gleichzeitig komme ich aber nicht dazu, Sport zu machen. Eine Zwei-Fliegen-auf-einen-Schlag-Lösung zeichnet sich ab.