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Jahre später… Scorpion im Visier

Zum Scorpion habe ich mich ja schon diverse Male und vor Jahren hier ausgelassen. Zwischenzeitlich hat Medi sein Trike schon lange im Einsatz und ist zufrieden und ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass ich meine Touren mit meinem Drahtesel zur Arbeit bei Wind und Wetter tapfer durchgehalten habe.
Bislang ist der Winter natürlich außen vor geblieben – die Unfallgefahr ist mir auf dem abschüssigen Gelände auf zwei Rädern doch einfach zu hoch.

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Brauchbar Mobil

On Tour mit Strom

Der Frühling steht vor der Tür und das Rad wartet auf Bewegung. Ich hingegen kann mir Bewegung im Augenblick so gar nicht vorstellen. Mir gruselt alleine vor der Idee, das Haus um 7 Uhr morgens in Regenkombi zu verlassen. Da kommt mir das Video vom Bug E gerade recht für ein entspanntes Wochenende. Ist noch ne Nummer schärfer als der Scorpion, gelle?
Bis Montag – da stehe ich im Wort und werde meine Tour de Pendler wieder aufnehmen. Diesmal mit Trailguru und Twitter-Begleitung 🙂

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Dreiradfahrer rechts raus

Man könnte der Meinung sein, ab einem gewissen Alter ist MANN damit durch, sich in und auf jedes erdenkliche Fahrzeug zu setzen. Nun liebe Leserinnen – vergesst es.
Probefahrt
Ich für meinen Teil hatte heute ein Fahrerlebnis der besonderen (anstrengenden) Art. Angekündigt war der Testdrive ja schon hier aber heute war es endlich soweit. Kurzes Fazit: Das Teil rockt, ist aber sehr gewöhnungsbedürftig und ich bin mir nicht sicher, ob es das Richtige für mich ist.
Take a seatJan Cordes hat mir ein Velotechnik Scorpion fx mit Verkleidung zur Verfügung gestellt – eine unverbindliche Probefahrt erleichtet die Kaufentscheidung bekanntlich ungemein.
Nach kurzer Einweisung (81 Gänge, 3 Bremsen und überhaupt) mache ich mich auf den Weg durch Uelzen: Kurze Steigungen, Radwege und verkehrsberuhigte Wohngebiete mit reichlich Kurven. Leichter Nieselregen und böiger Wind aus Nordost brachten die kleine Spritztour ziemlich nahe an das, wofür ich das Trike nachher benutzen möchte: den täglichen Weg zur Arbeit.
Dabei ist das Fahren von engen Kurven eindeutig das Geilste, das Fahren von Steigungen und Beschleunigen eindeutig kräftezehrend und das schnelle Fahren eine Sache der Technik.
Ein fester Lenkergriff ist – anders als beim „normalen“ Rad – so ziemlich das Dümmste was man machen kann und wird vom Scorpion mit einem sehr unruhigen Geradeauslauf quittiert. Ein typischer Fehler von Anfängern, wie Jan Cordes mit anschließend erklärt. Während ich vollkommen durchgeschwitzt nach 20 Minuten Fahrt wieder bei ihm im Laden stehe, rückt er mit den Tricks raus . . .
Der Lenkergriff: Wie um ein rohes EiDer Stummellenker werde von den Könnern wie ein rohes Ei umfasst. Ähnlich wie beim Helikopterfliegen, denke ich mir noch und schwitze leise vor mich hin – natürlich kein Taschentuch zur Hand.
Die Sache mit der richtigen Trittfrequenz („… so um die 90 Kurbeldrehungen pro Minute sind optimal“, sagt Cordes) leuchtet mir ein – nur ob ich dabei weniger ins Schwitzen gekommen wäre, steht auf einem vollkommen anderen Blatt. Ich hatte es wohl eher auf 30-40 Umdrehungen gebracht und stand bereits nach wenigen Metern im eigenen Saft.
ProfilÄhnlich wie beim normalen Hochrad kann man beim Liegerad und auch beim Trike an jeder Menge Stellschrauben drehen: Da sind zuerst einmal die Reifen. Ich habe Schwalbe Marathon auf meiner Testmaschine. Die sind ziemlich schwer – allerdings mit einem einigermaßen hohen Federungskomfort versehen. Cordes empfiehlt mir trotzdem eine andere Bereifung. Geringerer Rollwiderstand ist beim Trike das A und O. Schließlich ist der ohnehin hohe Rollwiderstand dreier Reifen zusammen mit dem relativ hohen Gewicht eines Trike-Rahmens dessen größter Nachteil. Die geringere Angriffsfläche durch den Fahrtwind ist als Pluspunkt schon fast zu vernachlässigen.
Die Schaltung ist auch so eine Sache: Ob es wirklich 81 Gänge (3x3x9) sein müssen? Wohl nicht, zumal die Ãœberschneidungen der Gänge auffällig sind. Cordes empfiehlt die 27 Gang-Schaltung mit der lapidaren Bemerkung, alles andere sei Spielkram. Außer natürlich: die Rohloff-Narbenschaltung. Die ist aber im Vergleich zum Rest des Bikes so teuer, dass ich sie mir schlichtweg nicht leisten wollte. Ich zahle doch für eine Schaltung nicht soviel, wie für mein „normales“ Fahrrad.
Auf Wiedersehen
Der Preis ist es letztendlich, der mir die Entscheidung so schwer macht. Bummelig 2.600 € würde ich in die Minimalausstattung (plus Gepäckträger, plus 27 Gang-Schaltung) in die Anschaffung investieren müssen.
Der einzige vernünftige Grund, der für eine solche Investition spricht ist die Tatsache, dass ich mit dem Scorpion auch bei Schnee und Glätte zur Arbeit kommen könnte – aber ist das wirklich gerechtfertigt?
Es gibt natürlich auch noch andere Gründe die für eine Anschaffung sprechen aber die sind nicht vernünftig und darum werde ich mich hier nicht dazu auslassen 😉

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Benzinsparstrategie Velotechnik Scorpion

Alternative FortbewegungDie Spritpreise nerven, der Bauch wächst – die Strecke bis zur Arbeit ist mit 25 km pro Tour etwas ambitioniert.
Neue Technik könnte helfen. Zum Beispiel das Scorpion. Würde ich würde den Passat verkaufen dann hätte ich die notwendigen liquiden Mittel frei. Rechne ich dann noch die Ersparnis für Steuern, Versicherung und Benzin hinzu, hätte ich nach einem Jahr ein sattes Plus auf dem Konto.
Dazu kommt, dass ich ganz locker auf weitere sportliche Aktivitäten verzichten könnte. 2 Stunden Bewegung/Tag schafft nicht jeder.
Der Velotechnik ist natürlich nicht der einzige Hersteller von Trikes. Und das Scorpion ist auch bei weitem nicht das schönste seiner Gattung, wenngleich ich es schon recht lecker finde.
Allerdings sind die Könige des Trike-Designs in England zu finden: AVD heißt eine kleine Radschmiede in Großbritannien. Deren Trike Windcheetah ist eine echte Rennmaschine.