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DerWesten im eSport-Fieber(wahn)

Die WAZ-Gruppe ist ein Big-Player in der deutschsprachigen Zeitungslandschaft. Wenn dort etwas in Sachen Blog und Zeitung unternommen wird, schauen sowohl die Blogger als auch die Zeitungsleute sehr genau hin. Lange angekündigt, viel spekuliert und das Ergebnis? Ich finde das Ergebnis jetzt nicht sooo schlecht, komme aber auch nicht aus dem Westen und kann wenig dazu sagen, ob der Assauer jetzt ein Muss für den Pott ist.

Regionales: Glotze schlägt Web 51 zu 13

Woher bezieht man Infos über seine Region, zum Beispiel in Brandenburg? TNS Infratest befragte im Jahr 2005 im gesamten Land Brandenburg Bewohner nach Nutzung und Akzeptanz von lokalem/regionalem Fernsehen. Die Ergebnisse sind eindeutig: Lokales/regionales Fernsehen ist ein sehr gut akzeptiertes Medium. Die Hälfte aller Befragten gab an, das Medium regelmäßig zu sehen. Das Fernsehen ist nach der lokalen Tageszeitung das zweithäufigst genutzte Medium. Ruppiner Medien GmbH Die beigefügte Grafik macht den enormen Abstand der Leitmedien zum Web deutlich. Es stellt sich mir die Frage, ob Online seit 1995 aufgeholt hat oder nicht? Bleibt natürlich darauf hinzuweisen, dass Flächenländer wie Brandenburg nicht mit Ballungszentren verglichen werden können. Die Tatsache, dass die Prignitz überhaupt einen lokalen (privaten) Fernsehsender vorweisen kann, ist erstaunlich und für die Prignitzer absolut erfreulich.

Des einen Eul', des anderen Nachtigall.

Sie haben etwas mitzuteilen, glauben gar, dass diese Nachricht wichtig ist? Vergessen Sie Blogs und Web2.0! Statt dessen sollten Sie diese Nachricht vor Suchmaschinen schützen. Das zumindest ist die Logik, die hinter einer Forderung des Weltverbandes der Zeitungen (WAN) steht. Dort möchte man nämlich den wertvollen Content von einer allzuschnellen Verbreitung schützen. Und um das zu erreichen, möchte man technische Barrieren aufbauen, die Google und Co am Nachrichtensammeln hindern soll. Einen Namen für das Protokoll gibt es auch schon: ACAP. Wie Heise online berichtet, stimmen auch der europäische Verlegerrat (Ecp), die Internationale Verlegerunion (IPA) und der Europäische Verlegerverband (ENPA) dieser Forderung zu und beteiligen sich an einem neuen System. Das soll pünktlich zur Buchmesse in Leipzig am 6. Oktober vorgestellt werden. Gelesen bei Heise online