Ist das nun eine Form der regenerativen Energie oder nicht?
Wie bei SPON heute zu lesen ist, befeuert die britische McDonalds-Sektion probeweise mit den Abfällen aus elf Fillialen ein Kraftwerk.

Laut McDonald’s landen durch das Programm 100 Tonnen Müll pro Restaurant nicht auf der Deponie, sondern werden in einer modernen Engergiegewinnungsanlage recycelt. Davon profitieren auch private Wohnungen, das Sportcenter, die Millenium Galerien und das Rathaus in Sheffield.

Spiegel Online

Es wäre ein echter Treppenwitz der Geschichte, wenn sich der Verpackungswahn der Fastfood-Industrie jetzt öffentlichkeitswirksam hinter dem Feigenblatt einer vermeintlichen Nachhaltigkeit verstecken darf.

Damit das nicht so einfach geschieht, stellt die Spiegel-Redaktion die Aussagen der englischen und der deutschen McDonalds zum Thema Wiederverwertung von Abfall gegenüber: Während die deutschen Bürgerbrater ihren Müll zu 90% recyclen, bleiben die Briten auf ihrem Müll sitzen.

Der Grund: Zu schwierig sei die Trennung von Lebensmitteln (. . . nach meiner Erfahrung vor allem Salatschnipsel, Tomatenscheiben, Mayonnaise und Ketchup) und der Verpackung.

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