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Medien und Co

Papier versus Datenleitung

Ein Gespenst geht um in Europa. Die Mär vom Zeitungssterben und von Verlagen, die den Sprung in die neue Onlinewelt nicht schaffen (können, oder wollen).

Hintergrund: Die Zeitungen leiden unter schwindenden Auflagen, die junge Leserschaft bleibt aus und der Wettbewerbsdruck im Werbemarkt ist enorm. Gleichzeitig kommen die Laien. Sie bloggen aus den Vereinen und dem Stadtgeschehen und sind damit schneller und oftmals authentischer als die vermeintlichen Medienprofis.

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Lüchow-Dannenberg Offen

Wendländer brauchen viel Strom?

Wer hätte das gedacht! Heute war ein ‚Energieberater‘ von Yellow bei uns.

So ganz nebenbei erklärt mir der gute Mann aus Salzwedel, in Lüchow-Dannenberg würden die Privathaushalte seiner Erfahrung nach sehr viel Strom verbrauchen. Vor allem im Vergleich zur Altmark falle das Wendland auf. 20Kwh/Tag kämen selbst bei kleinen Familien schon mal vor.

Sieh mal einer an! Woran liegt es? Alte Geräte und großzügiger Umgang mit Energie.

Neu für mich:
Der größte mögliche Stromfresser eines Haushalts wäre ein Wasserbett. Das schlägt sogar die Kühltruhe und im Jahr grob kalkuliert mit 1.000Kwh zu Buche.

Ansonsten gut zu wissen: Der Vertreter (denn letztendlich soll die Energieberatung hat zum Abschluss führen) kann noch einmal andere Tarife anbieten, als Yellow allgemein veröffentlicht.

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Brauchbar Medien und Co Offen

4 Tipps, einen gesuchten Artikel zu finden

Weil ich jüngst von einem Nachbarn gefragt wurde, erkläre ich die vier verschiedenen Möglichkeiten, auf dieser Site einen gesuchten Artikel zu finden:

    Möglichkeit 1

Präzise: Das ‚Suchen‘-Feld
Wenn Sie ein geübter Internetsurfer sind, haben Sie auf den ersten Blick in der linken Spalte das Suchen-Feld gefunden.
Wenn Sie es erst jetzt suchen, ist das natürlich auch nicht schlimm. Es ist ganz oben links.
Fahren Sie mit der Maus auf das graue Feld (das mit der kleinen Lupe), klicken Sie einmal mit der linken Maustaste darauf und geben Sie ein Suchwort ein. Möglich ist jedes beliebige Wort aus dem gesuchten Beitrag (selbst ‚und‚ oder ‚der‚).
Wie bei Google werden Ihnen alle Treffer angezeigt sobald Sie auf das Wort ‚Suchen‘ unter dem Feld klicken.
Die Beiträge sind nach Erscheinungsdatum sortiert. Das Datum steht Neben der Ãœberschrift in dem Kalenderblattsymbol. Um die Artikel ganz zu lesen, klicken Sie einfach auf die Ãœberschrift.
Zurück kommen Sie mit dem Zurück-Knopf in ihrem Browser. (Das sollte eigentlich bei allen Webauftritten so sein. Zurück-Links sind eine Unsitte.)

    Möglichkeit 2

Chronologisch: Der Kalender
Ihr Freund sagte heute vormittag:

‚Das Video habe ich vor drei Tagen im Wespennest gefunden…‘.

Nutzen Sie einfach den Kalender. Er befindet sich unter dem Suchen-Feld. Kalender lohnen sich zum schnellen Finden der Artikel des Vortages oder vom Sonnabend vergangener Woche.
Ein Klick mit der Maus auf das gewünschte Datum und Sie erhalten alle an diesem Datum erschienenen Artikel auf einen Blick.
Ich persönlich nutze diese Form der Kalendernavigation bei mir fremden Seiten nur zum Stöbern in den Beiträgen der letzten Tage und Wochen. Alles andere ist mir zu umständlich.
update: Ich habe den Kalender aus der Sidebar rausgeworfen.

    Möglichkeit 3

Modern: Die ‚Tag‘-Wolke
Um sich einen Ãœberblick über die Themen im Wespennest zu verschaffen, können Sie die sogenannte ‚Tag-Wolke‘ nutzen.
Diese Form der Navigation ist relativ neu. Je häufiger das Stichwort in einer Seite verwendet wird, desto größer wird das Stichwort dargestellt. Es findet also eine optische Gewichtung statt, was eine schnelle Ãœbersicht über die Themenschwerpunkte der Internetseite bietet.
Sie befindet sich bei mir auf der linken Seite, unmittelbar unter dem Kalender und besteht aus vielen Stichwörtern, den sogenannten Tags (engl. also Täggs).
Jedes der gezeigten Tags ist ein Link. Wenn Sie diesem Link folgen kommen Sie auf eine Seite, die alle Artikel anzeigt die ich mit diesem Stichwort versehen habe.
Die meisten Artikel enthalten noch andere Tags.
Sie werden unter der Ãœberschrift angezeigt. Das hat einen kleinen Vorteil beim Suchen: Sie können schnell abschätzen, ob der Beitrag für Sie interessant ist.
Das Surfen in Tags führt Sie sehr tief in das Wespennest.
Um zurück zu kommen, nutzen Sie einfach die Tasten in ihrem Browser. Auf die Startseite komme Sie, indem sie ganz oben links auf den Schriftzug ‚Wespennest‘ klicken.

    Möglichkeit 4

Klassisch: Themenrubriken
Sie kennen das von ihrer Zeitschrift: Jeder Artikel gehört zu einer Rubrik, einem immer wiederkehrenden Oberthema, sozusagen.
Das gilt auch für das Wespennest. Themenrubriken werden derzeit ‚räumlich‘ gegliedert. Das erweist sich nicht immer als leicht und ist noch im Aufbau. Darum sind die Themenrubriken bei mir ganz am Ende der linken Navigationsleiste zu finden.
Entwickeln Sie ihre eigene Suchstrategie
Ich nutze das Internet täglich und gerne: Dabei habe ich mir – wie die meisten anderen Webnutzer auch – eine eigene Suchstrategie zurecht gelegt.
Ich bevorzuge Suchfelder für die schnelle Suche und die Tagwolke, wenn ich Lust auf Surfen und Inspiration habe.
Welche Art zu suchen Ihnen am besten gefällt, hängt von Ihrem persönlichen Geschmack ab.
Wenn Sie diesen Artikel hilfreich finden, bewerten Sie ihn doch einfach: Ziehen Sie ihre Maus von links nach rechts über die Wespenköpfe. Je mehr farbige Wespenköpfe erscheinen, desto besser die Bewertung.

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Lachhaft Offen

Biodiesel für Handynetze?

Der Spiegel hat die Antwort: Biodiesel sorgt in abgelegenen Gegenden in Afrika für Handyempfang. Weil dort kein Strom verfügbar ist gibt es keine Basisstationen und somit keine funktionierenden Handynetze. Das ändert nun die GSM-A eine Lobbygruppe der GSM-Netzbetreiber und stellt die regionale Energieversorgung mit Biodiesel sicher, der Stromgeneratoren antreiben soll.
Mein erster Gedanke: Vielleicht kann man in Deutschland ja auf irgendeine Weise die DSL-Versorgung abgelegener Gebiete mit Biogas in Verbindung bringen? (…habe ich aber wieder verworfen ;-))

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Lachhaft Offen

Wenn Stoiber geht

. . . werden mir seine Sprüche fehlen.
Die wunderbarsten stoiberschen Versprecher gibt’s bei 1Live als Tondokumente in gesammelter Form.

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Medien und Co Offen

Das zweite Leben beginnt.

Während ich hier im Wendland gerade mein neues Leben im Einfamilienhaus in den Griff bekomme, mache ich mich nebenbei schon mal in das nächste Leben auf. Dieses zweite Leben (second life)ist im Spiegel massenkompatibel beschrieben und wird ausführlich von zahlreichen Kommunikationsexperten beleuchtet.
Second Life ist eine dieser ganz hypermodernen Internet-Anwendungen. Ich war bereits während meiner Zeit bei Volkswagen im Frühjahr 2005 auf das Spiel schon einmal aufmerksam geworden und habe die Entwicklung seitdem am Rande verfolgt. Nach einigen erfolglosen Versuchen mich anzumelden (Second Life macht es dem 1&1-Kunden nicht besonders leicht) habe ich es heute endlich geschafft.
So sehe ich in meinem zweiten Leben aus.

Man beachte das volle (dafür graue) Haar und die ansprechenden Körperproportionen.
Second Life ist ein kostenloses Internetspiel. Wobei ich mir bei ‚Spiel‘ schon fast nicht sicher bin, denn Spiele ohne Ziele machen wenig Sinn. Ein bestimmtes Ziel gibt es im Second Life aber nicht und darin ähnelt das virtuelle Leben dem realen.
Second Life versteht sich denn auch eher als Plattform, auf der sich Menschen darstellen und austauschen können. Unabhängig von den hürden der realen Welt gilt dort die Devise: anything goes.
Für mich als Anfänger ist Second Life erst einmal ein auf Avataren basierter Chatroom (und damit ähnlich wie Mokitown, eine Kinderwebsite von der Mercedes) und vor allem aufgrund der Komplexität etwas Neues.
Leider ist die Steuerung nicht ganz trivial und darum wieder einmal etwas, was ich wirklich nur ungerne weiter empfehle. Es sei denn Sie haben viel Zeit.
Vielleicht sehe wir uns ja. Ich heiße Stuff Writer. Warum? Weil das meine zweite Natur geworden ist 😉

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Medien und Co Offen

Loremo: Weil es eh keiner anschaut?

Also wenn ich ein Auto richtig geil finde, dann den Loremo aus München. Haben Sie noch nie gesehen? Geht auch nicht, gibts ja noch nicht. Ab 2009 soll es losgehen.
Im Internet kann man einen schönen Prototypen begutachten, was Robert Basic zu einer bösen Ãœberschrift in seinem Blog und mich zum ‚trotzdem mal nachschauen‘ gebracht hat.
Seine Kritik an der Kommunikation mag richtig sein. Aber: Mit dem Einbinden eines Forums sind die Münchner schon recht mutig und bei YouTube gibt es sogar ein 2006 erstelltes Video mit Hintergrundinfos zu sehen.

(mit freundlicher Erlaubnis von loremo doch in eingebundener Form)
Mit der Ãœberschrift hat Basic trotzdem die Wahrheit getroffen: Der Umgang mit potentiellen privaten Investoren ist sträflich ärgerlich.
Das verlinkte PDF erlaubt den interessierten Investoren, sich bei der Loremo AG zu melden und einen Betrag von 56.000 € für 400 Aktien zu investieren. . . . Leider ist die Zeichnungsfrist am 17.11.2006 abgelaufen. Warum ist das noch online? Weil es eh keiner anschaut?

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Dannenberg Lüchow-Dannenberg Offen

Förderpraxis: Nicht für die Öffentlichkeit?

Rund eine Milliarde Euro wird in den Jahren 2007 bis 2013 über den ehemaligen Regierungsbezirk Lüneburg in Form von Fördermitteln ausgeschüttet. Stichwort: Ziel 1-Förderung.
Die Mittel kommen den Kommunen, privaten Unternehmen und Initiativen zu gute und direkt aus Europa. So weit so schön.
Die Ersten machen sich bereits Gedanken, wie die Förderanträge für schon lange geplante Vorhaben formuliert werden müssen. Trockenübungen, sozusagen. Das wurde gestern klar, als Harald Ottmar, Leiter der niedersächsischen Regierungsvertretung, im Dannenberger Schützenhaus einen ‚Powerpointvortrag‘ über das Thema Ziel-1-Förderung hielt.
Wichtigster Hinweis des Abends: Vor Sommer 2007 wird es keine konkreten Förderkriterien geben (außer den grundsätzlichen Lissabon-Kriterien) Und: Vor dem Stellen eines Förderantrages sei eine Beratung durch die NBank sinnvoll und in der Regel kostenlos. Dort findet auch eine Beratung statt – und zwar fundiert.
Ich fragte, ob die geförderten Unternehmen und Initiativen mit ihren Projekten und den bewilligten Fördersummen denn öffentlich genannt werden.
Die Reaktion: Heiterkeit im Saal. Gefolgt von der wohlmeindenden Begründung des Regierungsvertreters. ‚Nein, das wäre wettbewerbsverzerrend…‘
???
Die Förderung oder die Veröffentlichung? Was versteht man hier denn unter ‚Wettbewerb‘?
Meine Meinung: Wer seine Projekte der Öffentlichkeit vorenthalten möchte (was bestimmt im einen oder anderen Fall sinnvoll wäre), braucht keine Fördermittel zu beantragen.
Wer Fördermittel beantragt und sie erhält, hat in der Regel eine gute Idee. Diese gute Idee könnte auch in anderen Teilen der europäischen Union die Lösung eines regionalen Problems sein. Wenn es zum Beispiel eine Möglichkeit gibt, als Kommune die Sanierung der örtlichen Schule über einen der drei Fördertöpfe zu stemmen, dann ist das eine verdammt wichtige Informationen für zahlreiche Kommunen anderer Ziel-1-Regionen.
Vielleicht stellt sich dabei heraus, dass die Förderpraxis nicht einheitlich ist . . . na und wenn schon. Das wäre ja auch mal interessant, zu wissen.
Gleiches gilt für die Förderung von Initiativen oder Unternehmen. Warum kann eine im Wendland geförderte Idee, ein Projekt oder ähnliches, nicht auch in anderen Teilen der europäischen Union helfen, regionale Probleme zu lösen? Weil es in anderen Regionen gar nicht bekannt wird, wenn hier etwas sehr gut funktioniert. Das ist dumm für alle beteiligten. Wie soll man in Portugal von unseren Ideen denn sonst profitieren? Was daran zum lachen ist, kann ich beim besten Willen nicht verstehen.

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Brauchbar Offen

Sie mögen Google-earth? Es gibt was Neues . . .

Mircosoft legt nach und bringt ‚virtual earth‘ auf den Markt. Der Spiegel nutzt in diesem sehr lesenswerten Test die Gelegenheit und nimmt einer etwas ‚übergeordnete‘ Sicht auf die Segnungen des WorldWideWeb dieser Tage.
Kurz zusammengefasst:
Microsoft bringt ein zusätzliches Feature auf den Bildschirm: schräge Luftaufnahmen. Das sieht sehr verführerisch aus und erinnerte mich sofort an diesen Artikel von mir aus dem Dezember. (Stichwort panoramio-Layer bei google-earth)
Subjektive Zusammenfassung der Meta-Betrachtung: Wer über eigene, schwer zu kopierenden Inhalte verfügt, kann damit Geld verdienen.

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Brauchbar Lüchow-Dannenberg Offen

Online-Power to the Bauer

Wo vor allem die Preise den Markt bestimmen, ist Zeit mitunter ein entscheidender Faktor. Was dem Banker recht ist, sollte dem Landwirt billig sein: der Zugang zu aktuellen Informationen.
Zugang bedeutet Infrastruktur. Und genau daran hapert es vor allem in den ländlichen Regionen der Republik. Denn während sich in Berlin, Köln, Frankfurt und München die Provider um die Kunden prügeln, wartet man in weiten Teilen der Provinz Wendland noch immer auf DSL.
Für alle Landwirte mit DSL-Zugang mein aktueller Surftipp: Agrarheute.com. Ein wirklich gelungenes Beispiel, wie ein traditionelles Berufsmagazin die aktuellen Entwicklungen in Sachen Web für sich nutzen kann.
Umfragen, Podcasts, Kommentarfunktion, nebst aktuellen Preistabellen und Feeds – die Leute haben es drauf. Gruß an die EJZ, deren Archiv seit einigen Tagen wieder online verfügbar ist 😉