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Wenn Jungs zweifeln – 10 Tipps zur Selbsthilfe

Das Leben ist kein Ponyhof! Leicht gesagt aber schwer zu ertragen. Misserfolge und Frust nagen am Selbstwertgefühl und wenn das erst einmal nachhaltig gestört ist, können selbst kleine Probleme zu unüberwindlichen Hindernissen werden. Ich glaube, das betrifft vor allem Jungs.

Als Vater stecke ich zwischen Baum und Borke – möchte einerseits helfen, anderseits aber nicht zum Helikopter oder Curler mutieren. Hilfe zur Selbsthilfe ist gefordert – aber wie? Das Stichwort lautet „RESILIENZ“ und wird im aktuellen Spiegel als Titelgeschichte aufbereitet.

Die amerikanische Psychotherapeutin Lynn Lyons hat sich auf die Stärkung von Resilienz spezialisiert und 10 praktische Tipps für Eltern parat:

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Brauchbar Lesetipps

Ein Vater empört sich: Lasst die Erzieher in Ruhe!

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Ein schreibgewandter Kinderarzt, etwas Medienschelte und fertig ist eine Predigt vor Gläubigen: Die FAZ wird ihrer Rolle gerecht und lässt besagten Kinderarzt eine Binsenweisheit diagnostizieren: Immer mehr Kinder landen beim Therapeuten, schuldig seien die Eltern. Das veranlasst Michael Hauch zu einem Aufruf in der FAZ.

Dies ist kein Plädoyer, nichts zu tun, sondern die Aufforderung an Eltern, Grundschullehrer und Kinder- und Jugendärzte, Kinder bei ihrer Entwicklung individuell und aufmerksam zu begleiten, sie zu stärken, Entwicklungshindernisse zu beseitigen und Ressourcen zu wecken, um ihnen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

Ein Arzt empört sich: Lasst die Kinder in Ruhe! – Gesundheit – FAZ.
Wahrscheinlich stimmen viele Therapeuten den Ausführungen des Kinderarztes zu. Ich schliesse mich der Schlussfolgerung ja auch an, kritisiere aber deren Herleitung.

Es vergeht kaum ein Tag bei meiner Arbeit als Kinder- und Jugendarzt, an dem nicht verunsicherte Eltern um Physio-, Ergotherapie- oder Logopädieverordnungen für ihre aus meiner ärztlichen Sicht altersgerecht entwickelten Kinder bitten. Geschickt werden sie vor allem von Grundschullehrern und Grundschullehrerinnen.

Schade dass die aufmerksamen Lehrer(innen) und Erzieherinnen dabei so schlecht wegkommen. Ich bin unserer Katrin jedenfalls dankbar, wenn Sie mir und den Eltern unserer Kindergartengruppe ein profundes Feedback gibt.
Dass die professionellen Kinderbetreuer dabei Lösungswege (zum Wohle des Kindes) aufzeigen, ist bestimmt eher lobenswert als kritikwürdig.
Eltern können sich aus verschiedenen Gründen nur schwer selbst in Frage stellen. Das scheint mir menschlich. Anregungen von vertrauenswürdigen Dritten sind daher richtig und wichtig und – seien wir ehrlich: viel zu selten. Nichts wird schwerer verziehen als Kritik an den eigenen Erziehungsmethoden.
Grundschullehrer und Erzieher wissen, wie stur sich Eltern an die geglaubte Perfektion ihrer Gören glauben können.

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Brauchbar Dannenberg Kinderbuch Medien und Co

Leckere Piraten

Ich mag Geschichten deren Autoren sich zu einer knackigen Moral hinreißen lassen. Mein Junior mag Piraten. Und weil er im Kindergarten gerne bei seinen Freunden eins draufsetzt, mag er Geschichten mit Schätzen und richtig gefährlichen Monstern.
Lecker Piraten! kommt also unseren Ansprüchen an ein gutes Bilderbuch sehr entgegen. Jonny Doodle hat einen ziemlich unheimlichen Geigenspieler als Moritatensänger in Szene gesetzt und Johannes liebt es wenn Papa sein Lied auf hanseatisch singt.
Eine schöne, kurze Geschichte die sich in einer guten viertel Stunde vorlesen lässt, abgerundet mit tollen, comicartigen Bildern die reichlich Platz zum Entdecken und Staunen bieten. Gruselig, wohl wahr, und bestimmt kein Buch für die „Gute Nacht“, in jedem Fall aber eine spannende Unterhaltung auf Mamas oder Papas Schoß.
Ein Dank an die Dannenberger Bücherei für diesen tollen Tipp.
… und die Moral von der Geschichte: Gier ist mitunter tödlich!
Jonny Duddle
Lecker Piraten!
Aus dem Englischen von Klara Schneider
erschienen im Löwe-Verlag
1. Auflage 2010
40 Seiten, 29.5 x 25.5 cm
ISBN 978-3-7855-7204-7
Hardcover mit Ausklappseite und Folienprägung
12.90 €

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Lachhaft

Großartig ist:

… dem Junior beim Spielen mit der Waage zuzuschauen

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Medien und Co Offen

Ver(Antwort)ung

Seit der Junior im Kindergarten ist, kommt Mann auch öfter mit den Erziehungsmitteln anderer Eltern in Berührung. Dabei erschreckt mich die Selbstverständlichkeit, mit der andere Erziehungsberechtigte ihren Nachwuchs vor der Glotze parken.
Es stellt sich die Frage, wer eigentlich die Verantwortung trägt: die Eltern oder die Sender, die sich ihre Zielgruppe ja sehr genau aussuchen.