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Zwangsehen sind in unseren Breiten recht umstritten.

Okay! Es spricht bestimmt einiges dafür, die Wahl des Ehepartners den Eltern zu überlassen und die Beteiligten nicht zu fragen. Aber: In unser modernen Gesellschaft haben sich die Erziehungsberechtigten eigentlich damit abgefunden, dass eine Liebesheirat zu bevorzugen ist.

Welche Schwierigkeiten man mit arrangierten Ehen bekommen kann, erleben wir zur Zeit in Sachen Kreisfusion.

»Gemeinsam geht»s» lautete 2006 der Wahlkampfslogan von Landrat Jürgen Schulz parteilos. Sechs Jahre später muss er erkennen, dass es eben gemeinsam nicht geht.

via www.ejz.de – EJZ .

Das war schon ein Knaller, den ich gestern in der EJZ lesen musste. Der Landrat will nun ganz schnell die große Lösung und die Mitgift.

In der Uelzener Allgemeinen Zeitung setzt man noch eins drauf.

Jetzt will – vielleicht – Lüchow-Dannenberg. Aber nun sind die anderen skeptisch. Eigentlich könne man mit dem Nachbarkreis nur zusammengehen, wenn dieser entschuldet ist, sagt etwa der CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzende Claus-Dieter Reese. Doch um das hinzubekommen, „reicht nur eine Entschuldungshilfe von 75 Prozent eigentlich nicht aus“, betont der Christdemokrat. Wegen seiner eklatanten Strukturschwäche müsse der Nachbarkreis eigentlich noch eine Summe X zusätzlich bekommen, um sich mittelfristig über Wasser halten zu können, meint Reese: „Nur dann könnten wir auch auf Augenhöhe verhandeln, alles andere würde keinen Sinn machen.“

via Uelzener Allgemeine Zeitung

Letztendlich hängen die Uelzener aber vor allem an ihrem Status als Kreisstadt. Wie schmerzhaft der Verlust dieses Status ist, wissen die Lüchow-Dannenberger schon lange: Der tiefe Graben zwischen Lüchow und Dannenberg hat hier einen seiner Entstehungsgründe.

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