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Allgemein

Die Kontrolle zurückholen

Manchmal muss man sich Dinge ins Bewusstsein holen, die im Zuge der neuen und superneuen und ganz aktuellen Entwicklungen leicht aus dem Bewusstsein verdrängt werden.

Ich finde inzwischen, Facebook sollte in Europa Verantwortung für das übernehmen, was auf Facebook geschieht. Wenn Facebook das nicht kann, darf Facebook in Europa nicht aktiv sein.

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Medien und Co

Immer noch aktuell

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Dannenberg

Von einigem Interesse

Neukauf in Dannenberg möchte umziehen. Allfein ist dabei, seine Anlagen zu erweitern. Wichtige Unterlagen bleiben im Postweg hängen und dann wird es unübersichtlich.

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Lachhaft

Aus aktuellem Anlass: Der Schwarzfahrer


Sechs Jahre alt und trotzdem topaktuell, nein?

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Offen

Urlaub vom Netz? Lieber nicht mehr…!

Nun ist es ja eigentlich so, dass Themen wie Pressefreiheit und deren mögliche Gefährdung etwas akademisches an sich haben sollten. Da geht es dann um Kontrolle der demokratischen Säulen Legislative, Judikative und Exekutive.
Just in dem Zeitraum, in dem sich ein handfester Konflikt zwischen Staat und Medien anbahnte, war ich in Karlsdorf dabei, die Abstinenz von Internet in vollen Zügen zu genießen (ehrlich gesagt, habe ich es gehasst). Dort habe ich die Anfänge des #Landesverrat – Skandals glatt verpasst. Für jemanden, dem Hans Benedikt „Living in the news“ noch persönlich nahelegte, ein Fauxpas.
Ich bin vor zwei oder drei Jahren über den Umweg Podcast auf Netzpolitik.org aufmerksam geworden. Die Themen des Blogs sind fester Bestandteil meiner Filterbubble und somit ein ausgeprägter Teil meines persönlichen Weltbildes.
Mir gefällt die etwas polterige Art von Logbuch Netzpolitik ja besser – und Andre Meister ist dort hin und wieder auch persönlich aktiv.
Netzpolitik ist ein Thema, mit dem man vor Ort – also an der Basis – wenig anfangen kann. Datenschutz ist so ein naja-Thema, zieht aber im Wahlkampf als eigenes Thema keinen toten Hering vom Teller.
Wenn aber das Veröffentlichen von geheimen Material in jedem Fall zu einer Ermittlung wegen Landesverrates mündet, dürfte sich das durchaus auf das Verhalten von Journalisten und deren Quellen in vergleichbaren Fällen auswirken… und das ist gewollt.
Also: Urlaub vom Netz ist für mich passé.

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Politik

Washington und die Machtfrage

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Wenn man von Macht spricht kommt man nicht umhin, umgehend zu relativieren. Eltern sind die unmittelbarste Form der Macht, die als kleinster gemeinsamer Nenner gelten könnte, wenn von Macht gesprochen werden muss.
Denn auch wenn wir unterschieldlicher Meinung sind, wie mächtig jemand überhaupt sein darf, so einig dürften wir uns sein, dass sich das Machtgefüge zwischen Eltern und Kind im Laufe der Zeit verschiebt, ja verschieben muss.
Im Laufe der Jahre sozialisieren wir uns außerhalb der Familie und spüren unsere Ohnmacht eher als wir unsere Macht erleben. Irgendwann aber wird jedem einmal klar, dass eine Macht in Frage gestellt werden kann und vielleicht gestellt werden muss.
Bedenken wir, dass jede Machtfrage erst einmal eine Idee ist. Eine Idee, die in ihrem Kern auf äußeren Einflüssen fußt und sich kollektiv Bahn brechen muss, wenn sie denn kollektiv gestellt werden soll.
Kein Mensch käme auf die Idee die Macht von Mutter Natur ohne grundlegende Beweggründe zu bezweifeln. Katastrophen geschehen, sagen wir uns.
Zur Zeit wird die Macht der Geheimdienste in Frage gestellt.
Nicht überall auf der Welt aber unüberhörbar.
In den USA stellt ein Parlament einen im Land sehr umstrittenen Bericht über Gräueltaten der Organe der eigenen Regierung zur öffentlichen Diskussion. Der Bericht mag nicht vollständig sein – aber es kommt in diesem Falle eher zweitrangig auf die Vollständigkeit an. Was zählt ist die Situation! Man stelle sich vor, welche Wirkung ein solcher Bericht in einem – sagen wir mal – arabischen Land vor der Rebellion ausgelöst hätte. Die Reaktion der Europäer und der ganzen westlichen Welt wäre wahrscheinlich ein entsetztes Aufstöhnen der Menschen und der Presse gewesen, gepaart mit dem Ruf der Politik nach juristischen Konsequenzen.
Konsequenzen, die die alten Despoten vielleicht hätten ziehen können – denn sie waren ja „allmächtig“. Die Grenzen ihrer Macht hätten sie ausgetestet, hätten sie die Angelegenheit ungesühnt gelassen: Sanktionen, Abbruch der diplomatischen Beziehungen, vielleicht sogar militärische Intervention böser Nachbarn oder nervöser Polizisten hätten die Folge sein können. Das muss man als Mächtiger erst einmal wollen. Letztendlich haben die Regierten, die Überwachten und Unterdrückten dieser arabischen Despoten eine Machtfrage gestellt.
Eine Frage die so unüberhörbar war, dass die Antwort nur der Zusammenbruch des bis dahin unumstößlichen Machtapparates sein konnte.
Dass der vermeintlich mächtigste Mann der Welt die an ihn gerichtete Forderung nach Konsequenzen aus dem Bericht um die vollkommen abartigen, nicht tolerierbaren Vorgänge im „Kampf gegen den Terror“ nicht erfüllen kann, ist der Kern eines Problems. Eines Problems, das meiner Ansicht nach in einer Machtfrage mündet. Denn gleich auf mehrere Weise wird hier „Macht“ ausgehebelt:
Die Macht des Gesetzes, das für alle gleich gelten muss und dummerweise die Macht der Regierung, die eine alte (vermeintlich schuldige) Regierung ersetzte.
Was bleibt, ist die Macht des Volkes und die ist in der Präambel der USA so festgeschrieben:
“We hold these truths to be self-evident, that all men are created equal, that they are endowed by their Creator with certain unalienable Rights, that among these are Life, Liberty and the pursuit of Happiness. — That to secure these rights, Governments are instituted among Men, deriving their just powers from the consent of the governed, — <b>That whenever any Form of Government becomes destructive of these ends, it is the Right of the People to alter or to abolish it, and to institute new Government, laying its foundation on such principles and organizing its powers in such form, as to them shall seem most likely to effect their Safety and Happiness</b>. Prudence, indeed, will dictate that Governments long established should not be changed for light and transient causes; and accordingly all experience hath shewn that mankind are more disposed to suffer, while evils are sufferable than to right themselves by abolishing the forms to which they are accustomed. But when a long train of abuses and usurpations, pursuing invariably the same Object evinces a design to reduce them under absolute Despotism, it is their right, it is their duty, to throw off such Government, and to provide new Guards for their future security.”
Es ist ein schöner Gedanke, dass diese Option der Machtfrage tatsächlich im Raum steht. Und es ist schade, dass man sich in fremde Angelegenheiten eben nicht einmischen soll. Auch wenn dies weniger eine Frage der Macht, denn des Verstandes ist und der Einsicht in die Geschichte.

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Brauchbar Medien und Co

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<a So langsam wird das Thema "omnipräsent". Die aktuelle Ausgabe der Zeit-Online besteht zu gefühlt 2/3 aus Aspekten des NSA-Abhörskandals.
Der Präsident der USA befindet sich weltweit in der Defensive. Dessen ungeachtet schmerzt die Erkenntnis, dass wir Deutschen Opfer und Täter zu gleichen Teilen sind. Auch BND und Verfassungsschutz haben im großen Kesseltreiben von BigData fleißig mitgerührt.
Das macht es nicht gerade leichter, der politischen Klasse in Zukunft noch vertrauen zu können oder zu wollen.

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Politik

Vorbei.

Als ich meine Nadel für den 20. gezahlten Jahres-Mitgliedsbeitrag bekam, war die Beziehung schon reichlich gestört. Wären nicht die Leute vor Ort gewesen, ich hätte mein Parteibuch schon lange abgegeben.
Irgendwann zwischen der Europa-Wahl und der Bildung der Berliner Koalition der habe ich den Glauben an die Parteispitze verloren. Dabei ist mir die Idee von Selbstbestimmung, Freiheit und vom schlanken Staat noch immer sehr sympathisch.
Einzig die Aussagen der Fernsehgrößen haben bei mir immer öfter Schleudertraumata vom Kopfschütteln verursacht.

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Lüchow-Dannenberg Offen

Zukunft Lüchow-Dannenberg? Lasst uns drüber reden!

Heute, 19 Uhr, Hitzacker, Verdo. Während beim Kreistag die Bürgerfragestunde erst im Nachgang für angeregten Zoff sorgen dürfte, können wir heute schon angemessen streiten.
Es findet eine Podiumsdiskussion im Verdo zum Thema „Landkreis Lüchow-Dannenberg“ statt. Eingeladen hat der Landrat und nach meinem Gefühl gehen da viele Interessierte hin.
Angeblich hält Benji mir einen Platz frei – aber drauf verlasse ich mich lieber nicht.
Rechtzeitig vor Ort sein erspart das Stehen wie ich vermute.
Was ist zu erwarten?

  • Ich bin gespannt auf eine Zusammenfassung des neuesten Standes der Dinge.
  • Sehr interessiert bin ich auch an der offiziellen Position meiner Samtgemeindevertretung.
  • Mäßig interessiert warte ich auf die Stellungnahme des Landesvertreters …

In der Regel wird bei Podiumsdiskussionen auf dem Podium viel geredet und wenig zugehört – schon gar nicht dem anderen Teilnehmer. Mal sehen, ob das heute anders ist, auch wenn ich es nicht erwarte.
Ich werde trotzdem hingehen und freue mich, den einen oder anderen Mitstreiter zu treffen. Rock ’n Roll, wie Albrecht an anderer Stelle sagte 😉

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Brauchbar Lüchow-Dannenberg

Wendepunktzukunft – für den Kreiserhalt betterplace.org

Während in Dannenberg ganz klassisch auf die Straße gegangen wird, versuchen die Macher von Wendepunktzukunft das Internet für ihr (unterstützenswertes) Anliegen einzubinden. Dort gibt es von Profis erstellte Logos und Vorlagen zum Download und viel Hintergrund.
Das Projektblog ist Plattform und Diskussionsforum und von Anfang an dabei. Ein wichtiger Erfolgsfaktor wurde von Anfang an berücksichtigt: Prominente Autoren verfassen Beiträge die kontrovers diskutiert werden dürfen. Facebook verbreitet die neusten Beiträge und wer es lieber etwas klassischer haben möchte, wird via email informiert (zwar ohne double-opt-out, aber scheiß drauf – es geht!).
Ein Meilenstein ist die für den 2. Juni in Lüchow geplante Demonstration. Für deren Organisation wird immer etwas Geld gebraucht. Auch dafür wird eine Plattform genutzt: Betterplace.org.
Es ist immer etwas hakelig, wenn Kreditkarten-Nummern oder Paypal zum Spenden nötig ist – aber eine virtuelle Spendendose ist besser als keine. Ich habe gespendet und würde mich freuen, wenn auch der eine oder andere Leser aus dem Wespennest einen Beitrag für den Kreiserhalt leisten würde.

KREISERHALT LÜCHOW-DANNENBERG – Wendepunktzukunft – für den Kreiserhalt betterplace.org.