Monate: Oktober 2006

Wie kommt der Castor in YouTube?

„Was soll das bringen, wer sieht sich das überhaupt an?“, dachte ich mir vor einem Jahr, als ich das erste Mal YouTube benutzt hatte. Eine Frage, die – wie ich im Bekanntenkreis bemerke – sich fast alle „Neunutzer“ stellen. Folgende Antwort habe ich für mich gefunden: YouTube betreibt wertfreie, echte „Massenkommunikation„. Behauptet wird, dass YouTube 100 Millionen Videos/Tag verbreitet. Im Juli 2006 waren es 2,5 Milliarden Videos weltweit. Derzeit (Herbst 2006) kommen jeden Tag kommen 65.000 neue Videos dazu. Keine Sendeanstalt, keine Redaktion – in Netz gestellt wird alles. Fernsehmitschnitte, Privatvideos und Politik. Gefunden – und das ist meiner Ansicht nach der Witz – wird nur das „Video“, welches wenigstens einige Leute interessiert. Großes Interesse bedeutet gleichzeitig eine rasend schnelle Verbreitung. In Punkto Aktualität hält YouTube mit den großen Sendeanstalten wie CNN locker mit. Wohlgemerkt: Der Laden hat etwas mehr als 60 Mitarbeiter! Der Bildungsbürger wundert sich, was die Leute alles interessiert und nicht wenige rümpfen die Nase. Dabei steht es ihnen frei, sich ebenfalls mit ihren Themen bei YouTube zu präsentieren. Mich interessiert zur …

Schau hin – Besser ist das!

Wer seine Zöglinge alleine im Web auf Entdeckungstour schickt, freut sich nicht immer über die Folgen. Allzuschnell machen sich die Kleinen mopsig und tun Dinge, die die Alten weder durchschauen noch verstehen. So Sachen wie „Musiktauschen“ sind Gang und Gebe und kommen in den besten Familien vor. Golem verbreitet heute die Meldung: Musikindustrie nimmt Eltern ins Visier Eltern haften als Anschlussinhaber für unerlaubten Dateitausch ihrer Kinder Die Musikindustrie meldet sich mit einer neuen internationalen Verfolgungswelle gegen Filesharing zu Wort. Im Fokus der Aktion stehen diesmal Eltern, deren Sprösslinge Musik über das Internet tauschen. Musikindustrie nimmt Eltern ins Visier – Golem.de Als ich kürzlich in Erfurt beim 11.Thüringer Mediensymposium bei praktizierenden Eltern fragte was ihre Kinder denn im Web so alles tolles machen, war die häufigste Reaktion vor allem Schulterzucken. Wohl wissend dass es viele Probleme mit alleinsurfenden Kids gibt, bleibt in der Regel doch ein tiefes Unverständnis über das, was die Kinder im Web so anstellen. Die Medien versuchen, mit der Aktion „Schau hin“ ein Zeichen zu setzen. Allein: Es fehlt der nötige Druck auf …

To apple, or not to apple?

Mein Notebook hat seinen Geist aufgegeben. Blubb – aus. Okay das gute Stück war etwas älter (PIII mit 1.2Ghz, 512MB RAM), machte eigentlich schon seit Jahren nicht mehr das was es eigentlich sollte und darum spare ich mir die Tränen. Was mich schmerzt ist vielmehr, dass Ersatz her muss. Ich streube mich aber unterwegs muss ich arbeiten, online gehen und präsentieren können. Da ist ein Notebook eben doch unersätzlich. Die Dinger können alles. ABER! Nach meiner bisherigen Erfahrung sind Notebooks vor allem teuer und der Akku grundsätzlich dann leer, wenn er gebraucht wird. Ersatzteile gibt es nur für Modelle, die gerade am Lager sind, „bestellen ist leider derzeit nicht möglich“. Außerdem besitzen Notebooks die unangenehme Eigenschaft, dass sich der Preis halbiert, sobald es das erste Mal hochgefahren ist. Die kleine Festplatte ist immer zu klein, der Ramspeicher nie ausreichend und wer eine halbe Stunde mit dem Notebook auf den Oberschenkeln liegend gearbeitet hat, fühlt sich wie ein Grillhähnchen. Die Alternative? Ein Apple? Die Modelle mit dem abgefressenen Apfel sehen zwar genauso aus wie normale Notebooks, …

Multitasking

Männer sind, sehr zum Ärger der Frauen, nicht multitaskingfähig. Ich zum Beispiel muss zeitgleich 2 Omas, 1 Internetseite, 2 Kunden und das Finanzamt bedienen und komme dabei doch ziemlich ins Trudeln. Kunden gehen bekanntlich vor, Familie steht obenan und das Finanzamt hat die nötigen Sanktionsmöglichkeiten, um sich in Erinnerung zu rufen. Nun muss also das Wespennest noch etwas hinten anstehen. Wenigstens habe ich den Buchstabensalat vom Donnerstag und Freitag getilgt, ein ausführliches Resümee des Mediensymposiums lässt aber noch auf sich warten und wird wohl auch noch bis Mittwoch warten müssen. Kurz soviel: Es war superspannend, mit den Meinungsmachern der Kindermedienszene zu diskutieren. Und es war gut, dass ich mich vorbereitet habe. Mehr in Kürze – versprochen!

Angekommen und k.o.

Das war’s! Das Symposium in Erfurt ist mit einer erfreulichen Diskussion zu Ende gegangen und ich nach einem ausführlichen Bummel durch die Stadt und 5 (i.W.: fünf!) Stunden Fahrt wieder zu Hause. Mein Passat macht eigentlich nur auf der Autobahn so richtig Spaß, ich glaube das sollte ich mir öfter gönnen. Schönen Gruß an alle Alfa Romeo-Fahrer aus Erlangen: War ein netter Versuch, aber du hast keine Chance – Looser! So, jetzt bin ich rechtschaffend müde und habe es gerade noch geschafft, einen Teil des Buschstabensalates aus dem Wespennest zu fegen – sorry Leute. Ist immer noch das leidige Blackberry-Mail-Cronjob-Sonderzeichen-Probem. Technorati-Tags:Mediensymposium, Erfurt, Passat, Alfaromeo, blackberry Gebloggt mit Flock

Kinderfilme sollen nach Erfurt

Die politischen Akteure sind sich einig: Erfurt soll ein Zentrum fuer Kindermedien werden. Der KiKa ist einer dieser Leuchtuerme, in dessen Umfeld sich ab Juli 2007 Produzenten von Kindermedien ansiedeln sollen. Ein schmucker Neubau in der Nachbarschaft stellt drei Studios und jede Menge Buerokapazitaeten zur Verfuegung. Ausgerichtet auf das Fernsehen, welches noch immer das Leitmedium fuer Kids ist, sollen moeglichst viele StartUps fuer Auslastung sorgen. Mich erinnert das Anliegen spontan an die Autovision in Wolfsburg. Was dort das Auto, ist hier das Kinderfernsehen. Die Voraussetzungen scheinen guenstig: Neben dem KiKa, der ohne Zweifel einen Machtfaktor in der Branche darstellt, gibt es in Gera ein traditionsreiches Kinderfilmfestival. Ob das reicht, um Produktionen aus Berlin, Hamburg oder Koeln nach Erfurt zu holen, wage ich aber zu bezweifeln. ———————— Gesendet mit dem BlackBerry Handheld ————————

Offline in Erfurt

Mein Mailer meldet, dass grrr etc gleich drei Mal veroeffentlicht wurde. Das macht ja einen guten Eindruck 😉 Nun wollte ich via t-online hotspot am Veranstaltungshotel mit dem Notebook online gehen, um das maleur zu beheben … nur die Kreditkarte noch raussuchen, eingeben und: aktion abgebrochen. Mist! Also ins riichtige Hotel und da nochmal probieren. Vodafone verspricht via Hotspot 24 mb. schoene Sache … Kreidtkarte wieder raus und: Diesmal gibts nicht mal ne IP fuer mein notebook. Schade, aber dann muessen die Leser im Wespennest erstmal mit Buchstabensalat leben. Ich werde tapfer weiterposten, immer in der Hoffnung, dass was zu Stande kommt. Die Beitraege liefer ich natuerlich nach, wenn es nicht gleich klappen sollte. Also stay tuned ———————— Gesendet mit dem BlackBerry Handheld ————————