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Gorleben Lachhaft

Hitze und Atomkraftwerke

„In Texas musste ein Atomkraftwerk eine Sondergenehmigung einholen, weil das Wasser im Kühlbecken auf 39 Grad Celsius anstieg. Erlaubt sind eigentlich nur Temperaturen bis 38 Grad Celsius. Zwei Kraftwerke mussten abgeschaltet werden.“

USA: Konsumenten droht Preisschock durch extreme Dürre – SPIEGEL ONLINE.

Hätten’s mal eine Kilowattstunde für meine Klimaanlage?
Wenn ich das richtig sehe, ist diese Spiegelmeldung der letzte Beweis, dass auch Atomkraftwerke vom Wetter abhängig sind. Damit stehen sie eigentlich auf einem Level mit den ach so unzuverlässigen regenerativen Energieerzeugungsmethoden.

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Audio&Video Gorleben Offen

Es sollte eine goldene Zukunft werden – Ehrlich!

Jede Zeit hatte ihren Sündenfall.
Heute vor 60 Jahren wurde erstmals aus der Kernspaltung elektrische Energie gewonnen. Was war das für eine Euphorie.

Mit den Resten leben wir heute. Mal sehen, was unsere Enkel uns vorzuwerfen haben…

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Gorleben Lüchow-Dannenberg Politik

Die Verhandlungsposition der Bäuerlichen Notgemeinschaft

Wenn Räumen nicht geht, dann wird halt verhandelt. Aber wer verhandelt was?

SO 15:47O-TON
Beteiligten (Bäuerliche Notgemeinschaft):
»Wir sind bereit, uns aus der Betonpyramide zu lösen und das Gleis zu verlassen, wenn vom Bundesumweltministerium folgende Zusage gemacht werden: Sofortiger Baustopp im Gorlebener Salzstock, sofortiger Stopp aller Castortransporte nach Gorleben, bis der Umgang mit dem deutschen Atommüll geklärt ist, keine Strafverfolgung von angeketteten Menschen! (zu: Pyramidenblockade in Hitzacker)«

via castorticker.de

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Dannenberg Gorleben Offen

Demopics


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Gorleben Medien und Co Politik

Die Geheimpapiere der Atomlobby at Rechercheblog


Die Geheimpapiere der Atomlobby at Rechercheblog.
Die Taz hat es zuerst gebracht, über den Spiegel hat mich die Geschichte erreicht, Netzpolitik hat mich auf die Quelle gestoßen und die verbreite ich hier weiter. Viel Spaß beim Gruseln.
 

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Gorleben

Wir können alles!

Hach das ist spannend! Wäre es möglich dass ein so grandioser, grüner Wahlsieg tatsächlich zu einem echten Politikwechsel führt?
„Wir können alles!“
Da können die Südwestler mal eben den ersten grünen Ministerpräsidenten (bis dahin undenkbar!) und der kann jetzt eben nicht gegen seine zentralen Forderungen regieren. Oder doch?
S21, Energiewende, Bildungsdebatte – Viel Platz für Hoffnungen, viel Raum für Enttäuschung.
Es ist das eine, was man ändern muss, das andere was man ändern kann. Grandiose Siege in Wahlschlachten sind nichts wert, wenn sie nicht bald zu Ergebnissen führen. (Ich sehe Westerwelle nicken).
Ich wünsche dem Ministerpräsidenten viel Erfolg und hoffe auf seine Unterstützung bei der Suche nach einem alternativen Endlagerstandort.

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Gorleben Offen

Top-News: Wasser ist nass…

Wasser ist nass. Die Richtigkeit dieser Aussage ist so zwingend, dass ich sie bald in der Süddeutschen Zeitung zu lesen hoffe. Und nicht nur das! Ich gehe davon aus, dass diese Erkenntnis in ALLEN wichtigen Mainstream-Medien wiederholt wird, vorausgesetzt es findet sich ein Merkel-Erbe, der sie sich auf die Fahnen schreibt.
Wie ich darauf komme? Nun genau das ist just passiert. Die Süddeutsche hat dem hessischen Ministerpräsident die Aussage entlockt, bei einer NICHTEIGNUNG von Gorleben müsse man überall nach einem alternativen Endlagerstandort suchen.

In der Auseinandersetzung um die Endlagerung von Atommüll in Deutschland zeigt erstmals ein Ministerpräsident eines südlichen Bundeslandes Entgegenkommen. Hessens Regierungschef Volker Bouffier (CDU) sagte der Süddeutschen Zeitung, man müsse überall in Deutschland geeignete Endlager suchen, sollte sich erweisen, dass Gorleben aus technischen Gründen nicht machbar sei.

Süddeutsche Zeitung
Der Spiegel verweist in seiner Variante der gleichen Geschichte auf den CSU-Umweltminister Söder. Der sieht das etwas anders und outet sich als perfekter Trockenschwimmer:

Bayerns Umweltminister Markus Söder (CSU) hat seine Ablehnung gerade erst wieder betont: Gorleben sei der Standort mit den besten Perspektiven, Bayern weise keine vergleichbar guten Bedingungen auf. Auf die Frage, ob es ihm nicht einfach darum gehe, ein Endlager im Freistaat zu verhindern, antwortete Söder: „Niedersachsen ist aus geologischer Sicht einfach der bessere Standort. Dafür kann Bayern nichts.“

Spiegel
So fühlt man sich bestätigt, dass es keine Wahrheit gibt, die von einem gewählten Volksvertreter nicht verdreht oder abgetan werden kann. Um das ganze Ausmaß dieses Irrsinns zu verstehen, müsste man eigentlich vorne beginnen, als die Kernkraft in Deutschland noch in den Kinderschuhen (‚tschuldigung, Holzpantienen) steckte. Die Zeit hat das getan und stellt fest:

Deutschlands Stromkonzerne wollten ursprünglich gar keine Atomenergie. Doch die Politik drängte – und zahlte alles

Die Zeit
Ich bin gespannt welcher schwarz-gelbe Politclown auf die Idee kommt, die Kosten der Endlagersuche in die Debatte mit einzuwerfen. Mehr als eine Milliarde Geldeinheiten spendierte man für die Erkundung unseres Salzstockes.
Und: Es sind diese Kosten die mich glauben lassen, dass in Sachen Eignungsprüfung die Messen längst gesungen sind.
Egal was die Bergleute, Wissenschaftler und die Berufenen dieser Welt zutage fördern: Wer – wie die Bundesrepublik – 30 Jahre lang Geld in die Erkundung eines einziges Standortes investiert, kann sich eine alternative Suche nicht leisten, weder finanziell noch politisch. Hätte man vor 40 Jahren Sand als mögliches Lagerelement gewählt – das Wattenmeer wäre unter vergleichbaren Umständen ähnlich vielversprechend erkundet worden wie der Salzstock in Gorleben. Mit Begeisterung der Bevölkerung kann niemand rechnen und: Bei einer vergleichbaren Erkundungsdauer eines alternativen Standortes haben die ersten Castoren die Mindesthaltbarkeit bereits überschritten wie eine alte Milchtüte.
Jedoch: Wer sich überlegt, dass trotz der erheblichen Investitionen der Eignungsnachweis des Salzstockes Gorleben bislang nicht erbracht werden konnte, dürfte sich die Frage stellen: Was dauert da so lange?
Fragen, die sich ein echter CSU-Karrierist wie Söder natürlich nie stellen würde. Für den ist sogar Wasser trocken.
Jedem, der angesichts der aktuell entschwindenden Debatte bezüglich der Endlagerung von Atommüll ins Grübeln kommt, sei ein sehenswerter WDR-Beitrag ans Herz gelegt der trotz einiger Abgleitungen ins Polemische, die Hintergründe der Atomwirtschaft sehr schön aufarbeitet und am Ende vom Ganzen eine ganz neue, sehr charmante Idee zur Endlagerung ins Spiel bringt: Jedem seine Urne WDR

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Brauchbar Gorleben

Castor2010 in Googlemaps

Castor 2010 auf einer größeren Karte anzeigen

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Gorleben Medien und Co

Atomkraft? Nein danke! Nein! Echt nicht!

Ich habe eigentlich keinen Klemmer damit, dass Kraftwerkbetreiber mit Ihren Anlagen Geld verdienen. Was dem Solarpanel-Besitzer recht ist, kann selbst Vattenfall billig sein. Apropo billig: Strom soll möglicherweise nicht viel kosten und umweltfreundlich sein sollte er auch. Soweit so gut. Ob Atomstrom nun die Endkundenpreise entlastet oder ob das alles eine Lüge ist? Ich kann es nicht beurteilen. Ich kann mich nur auf die Menschen verlassen, die mir das eine oder das andere erzählen.
Wie umweltfreundlich Atomstrom nun wirklich ist – die Antwort auf diese Frage hängt wohl nicht zuletzt an der regionalen Betroffenheit. In Gorleben, Remmlingen oder Geesthacht ist diese Betroffenheit direkter als in Frankfurt am Main, Berlin, Düsseldorf, Stuttgart oder München.
Ich vermute, dass die Wendländer die Diskussion um die Atompolitik aufgrund ihrer regionalen Betroffenheit wesentlich intensiver wahrnehmen, während das gleiche Thema in den Wohnzimmern der Metropolen einen ähnlichen Empörungsstatus erreichen dürfte, wie die Gesundheitsreform, HarzIV-Ãœberlegungen oder die Abschaffung der Wehrpflicht.
Ist halt alles wichtig, irgendwie.
Ich kann mich ja über alles immer aufregen, dafür ist mir mein Leben zu schade. Aber ich kann und will nun einmal nicht wegsehen, wenn gewisse Menschen vor meiner Haustür Katzenscheiße stapeln. Und wenn sie sich im Nachgang dafür entschuldigen, ist mir wenig geholfen, wenn der Schaden angerichtet ist – gelle, Herr Minister!?
Ausschlaggebend für meine aktuelle Empörung ist dieser etwas ältere Beitrag bei Panorama (mal sehen, wie lange der braucht, bis der NDR ihn depubliziert) … und: Ich freue mich, dass X1000mal einen eigenen YouTube-Channel eröffnet hat – und dann auch noch mit guten Inhalten zu füllen weiß!

Damit ist eigentlich alles gesagt! Wir sehen uns im November im Wendland?!

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Gorleben

Der Parteitag möge beschließen … vertagt!

Der Landesparteitag möge beschließen:

Die FDP Fraktion im niedersächsischen Landtag soll sich dafür einsetzen, dass neben Gorleben mindestens zwei weitere alternative Endlagerstandorte für hochradioaktiven Atommüll im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland erkundet werden. Niedersachsen allein darf nicht das gesamte Atommüllrisiko der Bundesrepublik Deutschland tragen und ist wegen der Probleme um Asse ausreichend belastet.
Begründung: Erfolgt mündlich