Alle Artikel mit dem Schlagwort: Ärger

Boykottaufruf via Email gegen Shell und Total

Okay, nachdem auch mein alter Herr mir den Aufruf zugeschickt hat (vorher hatte ich ihn schon von Lina und Tim bekommen), wird es Zeit mal was dazu zu sagen. Der Benzinpreis macht die Landbevölkerung langsam mürbe – Widerstand regt sich.  Wer ein Dieselfahrzeug sein eigen nennt, fühlt sich seit der Angleichung von Diesel und Benzinpreisen doppelt betrogen. Kein Wunder, dass Boykottaufrufe eifrige Verbreitung finden. Via Email rotten sich brave Bürger zusammen und setzen sich zur Wehr.  Für alle Lüchow-Dannenberger noch ein kleiner Tipp: Wer in Dannenberg oder Lüchow wohnt und bis zu 9 Cent/Liter sparen möchte, sollte in Clenze tanken. Dort kostet Benzin heute noch 1.45€, während in Dannenberg 1.54 € an der Zapfsäule ausgewiesen werden.  

Wirtschaftsförderung made by Lüchow-Dannenberg

Die Eon hat im Nordkreis ein Problem. Ein Service-Problem, um genau zu sein. Dabei bekommt der Essener Konzern jetzt Hilfe von der Stadt Hitzacker. Wie in der EJZ von Sonnabend zu lesen war, richtet die Eon jetzt einen Service-Point im Rathaus der Stadt Hitzacker ein. Das ist schön zentral gelegen und von überall aus gut zu erreichen. 1a-Lage nennt man das wohl unter den Immobilien-Profis. Ich nenne das eher eine Frechheit. Erst schlechte Arbeit machen und anschließend die Hilfe der Stadt in Anspruch nehmen. Aber der Teufel kackt bekanntlich auf den größten Haufen. Natürlich gibt es dringenden Aufklärungsbedarf bei der Bevölkerung. Natürlich ist es im Sinne aller Beteiligten wenn die Eon, ihren Service vor Ort verbessert. Aber das gilt auch für die Deutsche Bank, die Post, die Allianz-Versicherung und Nestlé. Keiner der eben Genannten ist mit einem Stand im Rathaus präsent.  Was hat Eon eigentlich davon abgehalten, eines der frei stehenden Ladenlokale in Hitzacker anzumieten?Es hätte bestimmt einen Hausbesitzer auf der Insel gegeben, der zwei Mitarbeitern der Eon ein Büro zur Verfügung gestellt hätte.  Nach meiner …

Riverkiting auf der Elbe

Kiten ist ganz groß in Mode. Schon lange sieht der Himmel an Ostseestränden aus, als bestünden die Wolken aus Nylon. Alles was für Anfänger. Es geht auch anders: Statt auf dem Meer auf der Elbe. So geschehen gestern Abend. Mit den Autos zum alten Fähranleger, Ausrüstung geschultert und los. Es soll mächtig Spaß gemacht haben, heißt es nachher. Typisch: Wo Licht, da auch Schatten. Ein Fischer läuft Sturm und fotografiert Kfz-Kennzeichen. Die Polizei kommt und nimmt Personalien auf. Aber gegen was wurde jetzt verstoßen? Surfen ist kiten ja nun irgendwie nicht und Drachen steigen lassen auf dem Wasser – warum sollte das verboten sein? Ich glaube, das ist typisch deutsch. Es ist inzwischen alles verboten, was nicht ausdrücklich erlaubt ist. Meist schon, bevor es jemandem auffällt, dass das überhaupt gehen könnte.  Update: Tatsächlich gibt es für das Kitesurfen auf der Elbe explizit freigegebene Streckenabschnitte. Hier, hier und hier. Mit Spaß dabei sind die hier:

Benzin Monopoli und Alternativen

Ostern und die Spritpreise: Der Zusammenhang ist ähnlich eng, wie Ostern und Schokohasen. Während sich die Preise für den Dollar auf niedrigem Niveau einpendeln, fiebert der Dieselpreis an der Zapfsäule. Steuerabstand: 22ct., Preisdifferenz an der Tanke: 8ct. Ein Schelm, wer böses dabei denkt. Ich war Donnerstag in Leipzig zur Buchmesse und habe da das erste Mal in einem dieser Elektrodreiräder gesessen. 1,92 gehen rein. Ist jetzt nicht unbedingt ne Luxuslimosine, aber geizig: Verstromte Energie als Alternative? Mal sehen. Montag werde ich jedenfalls mit dem Fahrrad nach Clenze zur Arbeit fahren. Das sind pro Tour immerhin 25 km. Ich nehme mir 1.5 Std. Zeit. Das ist für Pendler in Großstädten nicht unüblich. Mal sehen, ob das eine praktikable Art ist, zu Arbeit zu kommen. Zur Zeit fahre ich in Fahrgemeinschaft jeden Tag eine halbe Stunde mit dem Auto. 90% meines Benzinverbrauches verbuche ich direkt mit der Fahrt zur Arbeit. Gleichzeitig komme ich aber nicht dazu, Sport zu machen. Eine Zwei-Fliegen-auf-einen-Schlag-Lösung zeichnet sich ab.

Apple sagt tschüß

Mein Apple hat sich gestern nach einem Update des Leopard-Betriebssystems von mir verabschiedet. Aufgehängt, nix geht mehr. Das ganze um kurz vor 23 Uhr. Eine ungültige Knotengröße des B-Baum-Headers auf der Festplatte ist schuld. Es ist wenig tröstlich, dass ich nicht der erste und einzige bin, dem dieses Leid wiederfährt. Ich bin Ärger gewohnt und habe normalerweise keine Schwierigkeiten den wegzustecken. Aber das das ausgerechnet mit dem Macbook passiert, stimmt mich traurig. Zumal die Anschaffung der ultimativen Backup-Lösung eigentlich für den kommenden Monat geplant war.

Sicher, sicher – Datensicherung

Glücklich, wer ein Notebook hat. Ob im Wohnzimmer oder im Büro, mein MacBook ist seit einem guten halben Jahr Familienmitglied und mein treuer Begleiter auf allen Wegen. Ein nicht unbedeutender Nachteil ist die relativ beschränkte Festplattenkapazität. Gerade iTunes und meine Fotos fressen doch ganz schön Platz. Wie schön wäre es da, wenn sich iTunes und die Fotodatenbank auslagern ließen. Und wo man schon mal beim Auslagern ist: Wann habe ich eigentlich mein letztes Backup gemacht? Um ehrlich zu sein: Ich bin ein fauler Strick, wenn es um Datensicherung geht. TimeMaschine ist eine Backup-Lösung, die es mir allerdings angetan hat: Nach einer vollständigen Sicherung (die mitunter sehr sehr lange dauert) werden in regelmäßigen Abständen alle veränderten Dateien auf eine externe Platte gesichert. Das Besondere an dieser Sicherungstechnik: Das “Zurückholen” der Daten ist sehr komfortabel. So leicht, dass das Programm den Namen Zeitmaschine zu Recht verdient hat. Einzig die Sache mit der externen Festplatte hat mir bislang noch nicht geschmeckt. Wenn schon, dann möchte ich das gerne über das drahtlose Netzwerk erledigen. Da ich bislang mit WLAN …

Fuji Finepix S5800 mag iPhoto nicht

Oder umgekehrt – das ist eine Frage der Betrachtung. Ich habe mir heute die Fuji S5800 gekauft und mich schon darauf gefreut, dass ich endlich etwas mehr als 2 Megapixel zur Verfügung habe. Aber wie das immer so ist, wenn ich mir etwas Neues an technischem Spielzeug kaufe: Es gibt Probleme! Jedenfalls gibt es beim Importieren ein Problem. Beim Anschließen der Fuji an das MacBook erkennt das neue Leopard zwar, dass da ein Fotoapparat angeschlossen ist und startet auch brav iPhoto. Das wiederum startet willig den Import, bricht dann aber unvermittelt mit Hinweis auf den aviimport-Plugin ab. Bisher ist im Web dazu wenig aufgetaucht.

Du kriegst die Tür nicht zu

Wir haben eine Schiebetür die Küche und Büro trennt. Diese Tür wurde bereits in den 60ern eingebaut und versah bislang immer ihren Dienst. Solange bis wir einen neuen Fußboden im Büro verlegten. Seitdem schleift Holz (Tür) auf Laminat (Boden) und das geht natürlich gar nicht. Dummerweise ist die Konstruktion der Schiebetür für die Ewigkeit. Sprich: Sie lässt sich weder einstellen noch ausbauen. Das Lösen von einigen Schrauben an der tragenden Führungsschiene war zwar machbar, hilft aber dummerweise nicht weiter. Aushängen geht nicht, einstellen geht auch nicht. Nun stehen wir hier und wissen uns irgendwie nicht zu helfen. Es geht nicht vor und auch nicht zurück. Kennt jemand einen findigen Tischler im Landkreis?

Fünf Kardinalfehler bei zu wenig Kohle.

Schau Werbung Kaufe Zeitschriften Behalte dein Auto. Spiele Lotto. Kaufe dir ein Pferd. “Ja, logisch, näh?!!” Von wegen: Der Sohn eines Bekannten hat sich jetzt ein Pferd gekauft. Für 1.500€. Der Wallach ist 12 Jahre alt und fand seinen Weg aus Frankfurt ins Wendland. Die Verkäufer haben wohl geglaubt: Och im Wendland hat es unser “Dicke” doch gut – so auf dem Land. Ja, Pech gehabt! Nicht jeder vom Land verfügt auch über solches. Sohnemann hat sich nicht überlegt, dass die Unterstellung eines Pferdes durchaus mit Kosten verbunden ist. 200€ im Monat sind auch hier im Wendland kein Preis für Vollpension. Die brauch er, weil von Pferden hat er eigentlich keine Ahnung. Dummerweise übersteigt dieser Betrag, zusammen mit der Abzahlung des Kaufpreises in Raten zu 100€ sein Hartz4 Einkommen. Das wird sowieso dezimiert durch die Unterhaltskosten für das Auto, den Hund und den Schuldendienst. Darum steht der Zosse jetzt bei seinem Vater. Der hat zwar auch keine Ahnung von Pferden aber wenigstens einen Garten. Wie kann es angehen, dass jemand der von der Hand im …