Alle Artikel mit dem Schlagwort: benzin

Teures Benzin: Autoclubs befürchten Dammbruch beim Spritpreis

Der Sprecher des Automobilclubs von Deutschland (AvD), Dirk Vincken, sagte der Zeitung: „Wir befürchten, dass wir bald die Zwei-Euro-Marke an der Zapfsäule knacken.“ via WELT ONLINE. Huch – zwei Euro sind jetzt aber mal wirklich viel Geld. Das ist eine psychologische Sache und die hat zwei große Nebeneffekte: Die Kleinverdiener werden ihr Auto öfter mal stehen lassen. Die Regionalisierung und autofreie Nahversorgung werden einen Schub bekommen. Dass diese Preisaussicht zeitgleich mit dem Sterben des Bundesnahversorgers Schlecker einhergeht ist schon eine Ironie der Geschichte.

Benzinpreise stellen sich gegen den Trend

Okay, ich gebe es zu: So richtig doll betroffen bin ich von den Benzinpreisen ja nicht. Selbst die stärkste Produktionssenkung der Opec-Geschichte scheint zu verpuffen: Der Ölpreis ist am Morgen in Asien weiter gesunken – obwohl das Kartell jeden Tag 2,2 Millionen Fass Öl weniger fördern will. welt-online Während die Opec versucht, die Preise stabil zu halten sinkt die Nachfrage nach Öl drastisch, was wiederum den Preis an den Rohstoffbörsen drückt. Der Verfall des Ölpreises ist für den Verbraucher ein Geschenk zum Fest, oder? Ich stelle seit ein paar Tagen wieder steigende Preise an den Zapfsäulen fest. Nachdem ich im Bekanntenkreis schon Wetten angenommen habe, ob wohl die 1€/ltr-Grenze geknackt wird, geht es seit drei Tagen nur in eine Richtung: nach oben. Was den Erdöllieferanten nicht gelingt, schaffen die Benzinversorger spielend: höhere Preise am Markt durchzusetzen. Stand heute: 1.15 €/ltr. Benzin in Dannenberg. 🙁 (Mal wieder ein echter Doppelpunkt-Artikel :-))

Freies Training

Die Tour de Pendler kommt ohne ein freies Training nicht aus. Tagestour: 10,75 km Zeit: 0:24:40 Durchschnitt: 26,12 km/h Max: 49,31 km/h Das sind die Werte die mein Tacho (VDO HC12.6) für heute morgen auswirft. Dummerweise hatte ich versäumt zu nullen, darum zählt das natürlich auch nicht 😉

Tour de Pendler

Es sind diese ganz besonderen Tage (31° C, leichter Westwind), die mich auf dumme Ideen bringen: Seit April halte ich das Pendeln zwischen Arbeitsstelle in Clenze und Wohnort Dannenberg ganz gut durch. Nur in Ausnahmefällen gestatte ich mir das Umsteigen auf Motorkraft. Inzwischen bin ich davon überzeugt, dass es nichts schlimmeres gibt, als diese Bullenhitze. Trotzdem oder gerade deswegen, werde ich jetzt die Tour de Pendler ins Leben rufen. Jeden Tag vergleiche ich hier meine aktuellen Ergebnisse der Hinfahrt (ggf auch der Rückfahrt) mit denen des Vortages. Am Ende des Monats gibt es dann eine schöne Statistik und – wenn sich noch ein paar Verrückte finden – einen Monatssieger. Doping ist ausdrücklich erlaubt – vorausgesetzt, die verwendeten Präperate werden offenbart.

Sprit-Wucher: Der Unmut wächst

Machen wir uns nix vor: Das mit den freien Märkten hat auch seine Nachteile. Das mit den unfreien Märkten auch, aber das blenden wir jetzt mal großzügig aus. Denn: Der freie Benzinmarkt ist im Augenblick ein schönes Beispiel für die Selbstorganisation von Verbrauchern. Als ich meinen letzten Job gekündigt habe weil mir 250 euro (pro Monat) Treibstoffkosten für nur 80km täglich zuviel waren, fiel mir ein wo ich vielleicht doch eingreifen bzw. meinen Unmut äussern könnte. Michael bei Acidware Genau dieses Thema hatten wir heute im Büro. Mein Kollege verballert sage und schreibe 400€/Monat für Diesel … Monat für Monat. Das tut weh und das Sparpotential ist gering: Der Wagen ist ein neuer Gebrauchter – also das Normalbürger-Vernünftige. Dass die alte Hoax-Mail (früher hieß das mal Kettenbrief) selbst von meinem Vater weiter verbreitet wird, macht den Ernst der Lage deutlich: Es geht ans Eingemachte. Oder – etwas provokant: An der deutschen liebstes Kind. Wer also etwas drauflegen möchte, kann seinen Unmut vielleicht hier loswerden. Das musste ich hier erwähnen, weil DIESE Geschichte ist mal echt …