Alle Artikel mit dem Schlagwort: senioren

Das Senioreninternet wird greifbar

Das Internet ist das Internet. Es gibt kein Kinderinternet und natürlich wird es auch kein Senioreninternet geben. Die Senioren sind als “Zielgruppe” bis heute außen vor. Der Blutdruckmesser mit Datenverbindung in die Artzpraxis ist ja praktisch, aber sexy? Eher nicht. Plattformen haben es bisher nicht verstanden, die vielbeschworenen Silversurfer mit einem für sie sinnvollen Service zu binden und zwar so sehr, dass ein “Haben-Wollen”-Effekt entsteht.

Oma ist da

Dannenberg kann sich über einen Neubüger freuen: meine Oma. Nachdem sie 35 Jahre lang in ihrem Reihenhäuschen in Bielefeld (doch, es gibt Bielefeld tatsächlich) gewohnt hatte, zog sie gestern in ihre neue, seniorengerechte Wohnung in der Innenstadt ein. Mir fällt ein Stein vom Herzen. Dank von hier aus an das Umzugsunternehmen Krichler – die Zusammenarbeit hat prima geklappt. Dank auch an Andreas Toeffs und seine Frau, die sich während der vergangenen sechs Jahre um Oma gekümmert hatten. Dank an alle ehemaligen Nachbarn und seid versichert: Die neue Wohnung ist schön geworden und Oma fand sie gestern nach der ersten “In-Augenschein-Nahme” ganz toll. Dank auch an Kirsten und meinen Vater, die Oma während der heiße Phase zu sich nahmen. Nun haben wir “nur” noch 20 Umzugskartons in die Schränke und Kommoden zu verteilen – aber das hat noch einige Tage Zeit. Hinter uns liegen anstrengende Tage: Fahrt nach Bielefeld, vorbereiten des Umzugs, räumen des Reihenhauses (es wird vom Vermieter jetzt verkauft), Fahrt zurück nach Dannenberg, Einräumen der neuen Wohnung…  Wir sind alle ziemlich fertig. Eine kleine …

Wo bitte gibt's Polen für Oma?

Pflegevermittlung auf privater Basis? Oder doch lieber Pflegestützpunkte? Das eine Konzept wird über die Heime finanziert, das andere Konzept über den Staat. Ãœber 60 Mio Euro sind für das kommende Jahr im Bundeshaushalt vorgesehen. Mehr als 200 Mio werden für 4.000 Pflegestützpunkte benötigt. Naja. Am Ende steht in jedem Fall das Heim. Und das kostet so oder so mehr als 2500€/Monat. Wie das aufzubringen sein soll, ist dabei noch vollkommen offen. Einfacher, liebevoller und vor allem günstiger ist die Pflege in der Familie – aber von Oma pflegen kann niemand leben. Und alles auf die “Hausfrau” schieben, geht irgendwie auch nicht. Wo bekommt man denn diese polnischen Pflegekräfte her? Das Internet gibt Auskunft. Auch über die rechtlichen Rahmenbedingungen.

Lebenslange Benimmregeln

Zur regionalen Entwicklung gehört natürlich auch die Bildung. Logisch und darum gibt es eine feine Mensa für die geplante Ganztagsschule in Dannenberg. Sehr gute Sache. Ob die Nähe zu den zehn altengerechten Wohnungen des Mehrgenerationenhauses das ganze gleich zu einem Projekt “Lebenslanges Lernen” macht, mag jeder für sich entscheiden. Aber ist doch immer nett, wenn die Oma und die Enkel zusammen am Tisch sitzen. 🙂

Suche alten, reichen Knacker mit Stil

Die ProScript Medien Gesellschaft will ein Senioren-Magazin an den Start bringen und veröffentlicht eine Pressemitteilung wegen der Verschiebung des Produktstarts. Interessant ist die Vertriebsidee, denn wie kommt man an “reiche, alte Leute”? Der Adresshandel macht es möglich. “Mit Hilfe von soziodemographischen Daten, Gebäudebewertungen und Konsumdaten hat man eine Zielgruppe von 480.000 Haushalten ausgemacht, so Herausgeber Heinrich Heine bei der Vorstellung des Magazins im Sommer. Jeweils 80.000 dieser Haushalte bekommen pro Ausgabe ein Exemplar kostenlos.” dwdl.de Wenn Sie also im neuen Jahr eine Ausgabe von Invivo im Briefkasten haben, dürfen Sie sich getrost Gedanken über Ihre Kauf- und Wohngewohnheiten und über Ihr Alter machen. Wenn nicht natürlich auch.

Demographie: Der Zug fährt ab

Der Demographische Wandel betrifft unsere gesamte Gesellschaft und geht uns alle an. Mit den Worten Albert Schweitzers gesprochen: „Keine Zukunft vermag wieder gut zu machen, was du in der Gegenwart versäumst.“ Bereiten auch Sie Ihre Kommune auf die Zukunft vor! Fragebogen für Kommunen, Zukunftsradar2030.de Die Landesregierung Rheinland-Pfalz macht Ernst in Sachen ‘Zukunftsvorsorge’. Mit einem Fragebogen rüttelt sie an den kommunalen Rathaustüren. Es geht um den demografischen Wandel (das ist das mit dem Älterwerden… ;-)) und um nicht mehr und nicht weniger als die Zukunftsfähigkeit der Kommunen. Die Zeit drängt. Mit einem Fragebogen wendet sich das Land an die Regionen. Stolze 114 Fragen werden gestellt. Neun Themenbereiche, von allgemeinen Fragen über Infrastruktur, Verwaltung und Bildung bis hin zu den Finanzen werden so mit den wichtigsten Fragen konfrontiert. Die Kommunen müssen sich deshalb rasch auf die Herausforderungen des Demographischen Wandels einstellen, denn nahezu alle kommunalen Handlungsfelder sind von der demographischen Entwicklung betroffen. Die Zukunftsfähigkeit von Kommunen und Regionen wird künftig maßgeblich davon abhängen, ob es gelingt, den Demographischen Wandel positiv und nachhaltig zu gestalten. Aufgrund der regional …

i-Robot im Altenheim

Das Auslandsjournal berichtet über die Alten in Japan. Dort ist der Pflegenotstand so bald zu erwarten, dass eine Lösung mit allen Mitteln gesucht wird. “Alle Mittel” bedeutet im technophilen Japan eben auch Einsatz von Technik. In diesem Fall: Robotertechnik. Die heißt Paro, hat 10 Mio.€ an Entwicklungskosten verschlungen und sieht aus wie eine Robbe zum Schmusen. Mit den Features von Sonys Blechköter Aibo ausgestattet, ist es ein Tamagotchi zum Schmusen für Omas. Es zeichnet sich eine Vision ab, die auch für Europa von Nutzen sein könnte. Wann kommt Paro nach Deutschland und welches europäische Unternehmen ist in der Lage, besondere europäische Ansprüche mit einem Konkurrenzprodukt zu platzieren?