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Allgemein

Corona: Schule geschlossen und nun?

Selbst wenn die Schulen jetzt geschlossen sind, das ist anderen Ländern auch schon passiert. Ob in Hongkong in Wuhan, Mailand oder in Los Angeles, überall auf der Welt überlegen sich Eltern, wie sie ihre Kinder zu Hause beschäftigt bekommen während sie gleichzeitig im Home-Office den Betrieb am laufen halten.

Diese Tipps können in diesem Artikel auf Englisch nachgelesen werden ich finde sie ziemlich überzeugend.

https://qz.com/1814589/how-to-give-your-kids-stability-when-coronavirus-closes-schools/

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Dannenberg

Nun mal ganz sachlich, bitte

Emotional geführte Debatten sind abendfüllend und wenig fruchtbar. Am Ende setzt sich durch, wer am längsten sitzen bleibt. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft fordert heute via EJZ, die Diskussion um das Fritz-Reuter-Gymnasium doch bitte sachlich zu führen. Gut. Dann mal los!

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Dannenberg Lachhaft Medien und Co

Schülerzeitungsfreiheit

Respekt! Mit einem Jahrgangsbuch schaffen es nur wenige Gymnasiasten, eine Diskussion um Presse-/Meinungs- und Satirefreiheit anzustoßen.
Dem Abijahrgang des FRG ist es gelungen. Der Schulleiter fühlt sich von einem Beitrag diffamiert und wird böse.
Und dann? … schaltet er die Juristen ein und die Schüler die Medien.

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Dannenberg Lüchow-Dannenberg

Dannenberger Elterninitiative Dömitz?

Aus aktuellem Anlass eine Frage an meine Leser in Lüchow-Dannenberg:
Gibt es eine Elterninitiative die versucht, ihre Kinder trotz des Aufnahmestopps in Dömitz anzumelden?
Vom Landkreis dürfte in dieser Angelegenheit wenig Unterstützung zu erwarten sein, immerhin ist an dessen Weigerung sich an den Kosten zu beteiligen, die ganze Angelegenheit hochgekocht.
Auch in der Prignitz ist das ein Problem und Eltern sind betroffen. Aber im Netz habe ich bisher nichts gefunden, was ja aber noch nichts bedeuten muss.

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Lüchow-Dannenberg

Lüchow-Dannenberger unerwünscht

Es sind vor allem die Elbanreiner, die ihre Kinder ins benachbarte Mecklenburg-Vorpommern auf die Schule schicken. Wer in Damnatz oder Gusborn wohnt, überlegt sich zweimal ob er den Nachwuchs in das Dannenberger Gymnasium fahren lässt oder in Dömitz anmeldet.
Akute Raumnot und eine mäßige Ausstattung in Dannenberg konkurrieren mit Turbo-Abi und einer hoch motivierten Lehrerschaft in Dömitz. Ihre Entscheidung?
Fakt ist:
78 Schüler aus Lüchow-Dannenberg besuchen das regionale Schulzentrum in Dömitz, ohne dass der Landkreis sich an den daraus entstehenden Kosten beteiligt.
Fakt ist auch: Damit ist nun Schluss.

Schüler aus dem benachbarten Landkreis Lüneburg dürfen noch kommen und die Schulen im Landkreis Ludwigslust besuchen. Für neue Schüler aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg und dem Landkreis Prignitz ist ab dem Schuljahr 2008/2009 Schluss. Das ist das bittere Fazit, dass der Ludwigsluster Landrat Rolf Christiansen während einer Pressekonferenz im Schulzentrum Dömitz ziehen musste.

Schweriner Volkszeitung
Der Landkreis Ludwigslust zieht also die Notbremse indem er für das kommende Schuljahr keine weiteren Schüler aus Lüchow-Dannenberg annimmt. Bleibt zu hoffen, dass der Kreis die „eingesparten“ Mittel dafür verwendet, die Ursache für den Wunsch nach Abwanderung zu bekämpfen. Wahrscheinlicher ist, dass sich nichts ändert, da einer ernsten Suche nach den Wurzeln des Problems politische Interessen im Wege stehen dürften.

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Offen

Schulbezirke auflösen!?

Kurze Wege für kurze Beine (Füße) – dieser Spruch ist so schön griffig und beschreibt eine sinnvolle Forderung.
In Neuhaus sind die Wege im Augenblick sehr weit. Darum fordern die örtlichen Kommunalpolitiker:

Rat fordert Auflösung des Schulbezirks
Kommunalpolitiker aus Amt Neuhaus appellieren an Landkreis Lüneburg – Neuordnung der Schülerströme im Blick

Landeszeitung

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Dannenberg Lachhaft Lüchow Lüchow-Dannenberg Offen

Gymnasium Lüchow vs. Fritz-Reuter-Gymnasium

Au weia! Das Gymnasium Lüchow ist amtlich durchgefallen. Das schreiben zumindest Jens Feuerriegel und Hans-Joachim Wicht in der heutigen EJZ. Ersterer in Form eines Berichtes auf Seite zwei, letzterer in einer Polemik auf Seite 23. Beides zu lesen in der heutigen Ausgabe der EJZ (hier zur Sicherheit der Artikel von Jens).
Komisch dass diese geballte Kritik erscheint, nachdem zwei Tage zuvor das Oberlandesgericht Köln die endgültige Erlaubnis für ein Lehrerbewertungstool erteilte.
Das passt ja wie Faust aufs Auge und weil die Sicht der Schüler in beiden oben erwähnten Texten nicht vorkommt, führe ich diese mal zur Ergänzung hier ins Blog. Aber kurz vorweg noch einmal die Vorgeschichte…

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Dannenberg Medien und Co Offen

Wenn Bürger Medien machen

Medienkompetenz ist ein schwieriges, steiniges Feld, das in deutschen Schulen in der Regel in Form einer Wandzeitung beackert wird.
Um im Bild zu bleiben: In der Schule dreht sich heute vieles um die Drei-Felder-Wirtschaft, während man sich in der Jetztzeit eher mit Genmais beschäftigt.
Und um bei der Wahrheit zu bleiben: einige Schulen sind da schon erheblich weiter.
Die Möglichkeiten von Web 2.0 mit Blogs, Podcasts und sozialen Netzwerken Meinung zu verbreiten, münden in einer (nicht mehr aufzuhaltenden) Form des Bürgerjournalismus, deren Vordenker sich über die Möglichkeiten und Risiken einen regen Gedankenaustausch stellen.
Einer jener Vordenker und Verfechter dieser Medienrevolution ist Dan Gillmor, der in der readers edition seine sehr profunden Ansichten in Worte fasst.
Einen eigenen Absatz widmet er dem Thema Medienkompetenz und beginnt das Thema so:

Was in zunehmendem Maße deutlich wird, ist die Notwendigkeit, Medienkompetenz in einem medial durchsetztem Zeitalter zu erhöhen. Wo Leute Schöpfer von Medien und nicht bloße Konsumenten sind, ist die Aufgabe komplizierter — aber wichtiger als je zuvor.

Bürgermedien: Ein Zwischenbericht
Wer es lieber als Video mag, dem sei das Interview mit dem elektrischen Reporter empfohlen.
Angesichts dieses Trends reagieren auch die etablierten Medien wie der Spiegel und zählen auf die Medienkompetenz der Leser.
Die Entwicklung bleibt abzuwarten.

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Dannenberg Lüchow-Dannenberg Offen

Förderpraxis: Nicht für die Öffentlichkeit?

Rund eine Milliarde Euro wird in den Jahren 2007 bis 2013 über den ehemaligen Regierungsbezirk Lüneburg in Form von Fördermitteln ausgeschüttet. Stichwort: Ziel 1-Förderung.
Die Mittel kommen den Kommunen, privaten Unternehmen und Initiativen zu gute und direkt aus Europa. So weit so schön.
Die Ersten machen sich bereits Gedanken, wie die Förderanträge für schon lange geplante Vorhaben formuliert werden müssen. Trockenübungen, sozusagen. Das wurde gestern klar, als Harald Ottmar, Leiter der niedersächsischen Regierungsvertretung, im Dannenberger Schützenhaus einen ‚Powerpointvortrag‘ über das Thema Ziel-1-Förderung hielt.
Wichtigster Hinweis des Abends: Vor Sommer 2007 wird es keine konkreten Förderkriterien geben (außer den grundsätzlichen Lissabon-Kriterien) Und: Vor dem Stellen eines Förderantrages sei eine Beratung durch die NBank sinnvoll und in der Regel kostenlos. Dort findet auch eine Beratung statt – und zwar fundiert.
Ich fragte, ob die geförderten Unternehmen und Initiativen mit ihren Projekten und den bewilligten Fördersummen denn öffentlich genannt werden.
Die Reaktion: Heiterkeit im Saal. Gefolgt von der wohlmeindenden Begründung des Regierungsvertreters. ‚Nein, das wäre wettbewerbsverzerrend…‘
???
Die Förderung oder die Veröffentlichung? Was versteht man hier denn unter ‚Wettbewerb‘?
Meine Meinung: Wer seine Projekte der Öffentlichkeit vorenthalten möchte (was bestimmt im einen oder anderen Fall sinnvoll wäre), braucht keine Fördermittel zu beantragen.
Wer Fördermittel beantragt und sie erhält, hat in der Regel eine gute Idee. Diese gute Idee könnte auch in anderen Teilen der europäischen Union die Lösung eines regionalen Problems sein. Wenn es zum Beispiel eine Möglichkeit gibt, als Kommune die Sanierung der örtlichen Schule über einen der drei Fördertöpfe zu stemmen, dann ist das eine verdammt wichtige Informationen für zahlreiche Kommunen anderer Ziel-1-Regionen.
Vielleicht stellt sich dabei heraus, dass die Förderpraxis nicht einheitlich ist . . . na und wenn schon. Das wäre ja auch mal interessant, zu wissen.
Gleiches gilt für die Förderung von Initiativen oder Unternehmen. Warum kann eine im Wendland geförderte Idee, ein Projekt oder ähnliches, nicht auch in anderen Teilen der europäischen Union helfen, regionale Probleme zu lösen? Weil es in anderen Regionen gar nicht bekannt wird, wenn hier etwas sehr gut funktioniert. Das ist dumm für alle beteiligten. Wie soll man in Portugal von unseren Ideen denn sonst profitieren? Was daran zum lachen ist, kann ich beim besten Willen nicht verstehen.

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Brauchbar Offen

Stellarium: Nehmt die Sterne vom Himmel

Wer seine Liebste so richtig beeindrucken möchte, der sollte mit ihr bei sternenklarer Nacht einen Blick gen Himmel werfen.Gut, das allein macht nun wirklich noch keinen Romantiker und an sich nix besonderes. Aber spätestens wenn Romeo ihr Sternzeichen erkennt und es ihr auch zeigen kann, schmilzt das Mädchenherz wie Butter in der Sonne.
Ich weiss ja nicht wie es Euch geht: Mir hatte niemand erklärt, wo denn nun eigentlich der Krebs im Krebs und Meister Petz im großen Bären zu finden sei. Aber jetzt bin ich schlauer. Und das ganze verdanke ich einer unermüdlichen Community, die ein Tool geschaffen hat, das MINDESTENS so beeindruckend ist, wie Google-Earth.
Ob Windows, Mac oder Linux – für jedes Tierchen im Cyberspace gibt es eine eigene Datei die auf der Projektseite zu saugen ist. Kosten- aber in keinem Fall wertlos!