Autor: @DieWespe

Matsch Platsch!

Man mag von Hard-Rock halten was man mag, Hard-Rock ist mehr als nur das Gegenteil von Flanell-Höschen: Riecht besser, styled anders und klingen in jedem Fall männlicher. Dass das sogar im Nordkreis mit einigem Niveau geht, zeigt Mud studded. Hauptsache es macht Spaß? Von mir aus darf gerne mehr draus werden! Ist jetzt vor allem ne Frage der richtigen Motivation. Hoffen wir mal, dass die erste Platte richtig performed. Dann leert sich die Spaßflasche auch nicht so schnell.  

Sponsor dringend gesucht!

Ich bin mir sicher, dass ich den geilsten Urlaub für ein Kind ever, ever, ever gefunden habe. Und ich bin mir sicher, dass Mütter beim Betrachten dieses Videos Beklemmungen, Schüttelfrost und Weinkrämpfe erleiden (zumindest die mir bekannten Exemplare). Nicht sicher bin ich mir, was den Übersetzer geritten hat… und es ist gleichzeitig ein Tipp, die verschiedenen Sprachen des Reiseanbieters auszuprobieren – Ihr könnt die Webesite in jeder Sprache besser lesen als die Macher beziehungsweise das gewählte Übersetzungswerkzeug sie übersetzten.

Der große Irrtum: Cozmo, Roboter für das Kinderzimmer?

Anki hat bereits die gute alte Carrera-Bahn aufs Altenteil geschickt und mit Anki overdrive etwas vergleichbares – sozusagen eine Carrea-Bahn auf Speed – in die Spielwarenläden gebracht. Anschließend machten die Amis es sich zur Aufgabe, den Menschen einen kleinen, sympathischen, verspielten Roboter zu bescheren. Und der heißt nun einmal Cozmo. Machen wir uns nix vor: Wer als echter Nerdpapa auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk ins Googlen kommt, muss schon sehr genau wissen für wen er eigentlich sucht. Es könnte sonst passieren, dass das technische Spielzeug später eher im Büro und nicht im Kinderzimmer zum Einsatz kommt. (So bin ich schon in den Besitz einer Indoor-Drohne gekommen) https://youtu.be/rsFLDf9tKok Das Video sagt mehr als 1000 Worte – auch in english. Doof: Der Weihnachtsmann kommt in diesem Jahr nicht an das Teil heran. 2016 ist er mit der Auslieferung in den USA beschäftigt und erst danach kommt Cozmo nach Deutschland. Vorausgesetzt natürlich, dass die Amis sich nicht überlegen, mit den ollen Europäern Wegen Ceta, TTIP und Co gar nicht mehr handeln zu wollen. Das wäre aber schön …

Heimat

Zugegeben: Ich komme nicht mehr oft dazu, neue Fundstücke und Ideen im Wespennest zu hinterlegen. Das hat vor allem private Gründe und wer mich persönlich kennt, weiß es einzuordnen. Ein Grund ist aber auch, dass ich arbeitstechnisch wieder im Landkreis verortet bin. Wer sich auf ein solches Netz-Projekt einlässt, hat wenig Energie übrig, um das eigene Heimat-Projekt am Laufen zu halten. Das gilt umso mehr, als ich den Mund gegenüber meiner Heimat-Zeitung ja immer recht voll genommen habe. Allerdings soll das Wespennest auch weiterhin eine persönliche Timeline mit Fundstücken aus dem Wendland und der Netzwelt bleiben. In diesem Sinne auch der folgende Beitrag von Dirk, dessen YouTube-Kanal ich allen Lesern wärmstens an Herz legen möchte.

Der Ernst des Lebens… #wtf

Es gibt so Sprüche, die ziehen sich wie ein roter Faden von der Wiege bis zur Bahre. Der mit dem Ernst des Lebens ist so einer. Er wird gern verwendet zum ersten Schultag des Nachwuchses, nicht selten als hoffnungsvoller Appell, dass nun (endlich) die gesetzten Erwartungshaltungen erfüllt werden mögen.  Ich für meinen Teil war irgendwann überzeugt, ich könnte gut und gern diese Art Hinweise in den Wind schlagen und die nächsten Gelegenheit abpassen: Kindergarten, Schule, Ausbildung, Wehrdienst, Studium, Job, Ehe, etc., blabla. Der Ernst des Lebens wird so inflationär angekündigt, dass dabei eines zu kurz kommt: das Verngnügen zu leben.

Tschüss, Omi Bansemer

“Seniorenresidenz *beep… spreche ich mit dem Enkel von Frau *beep?” “ja, was ist denn passiert!?” “der Notarzt ruft gleich zurück” — DieWespe (@DieWespe) July 15, 2016 Der gestrige Anruf war nicht der erste seiner Art – aber es sollte das letzte Mal sein. Meiner Großmutter hat es heute Morgen gefallen, diese Welt zu verlassen. Jetzt sitze ich also hier und bereite mich auf das Schließen dieser Rubrik vor. Auch wenn deren Ende naturgemäß von vornherein feststand, die Entwicklung ist ganz anders verlaufen, als ich es mir bei der Eröffnung vorstellte. Was bleibt? Die Erkenntnis, „Alte Bäume sind schwer zu verpflanzen“ und man hat mit der Mischpoke mitunter so seine Schwierigkeiten, mit denen man vorher nicht rechnen konnte. Sie war mit ihrer sturen Verschlossenheit nicht immer einfach zu nehmen. Ich schiebe es auf die westfälischen Wurzeln und weise jede Familienähnlichkeit vehement von mir. Nun wird getan, was getan werden muss (nur falls ich etwas vergesse): Familienstammbuch Krankenkassenkarte Rentenbescheid Sterbeurkunde von Opa raussuchen und an das Beerdigungsinstitut geben (vorher Termin machen). Familie informieren Adressdaten der Bielefelder Bekannten …

Abenteuer Wissen Schafft

Das Problem mit den invasiven Arten ist gerade rund um die Gewässer allgegenwärtig. Ob Waschbär, Wollhandkrabbe oder kanadische Wasserpest – wo eingeschleppte Arten heimische Flora und Fauna bedrohen, muss der Mensch auch in Lüchow-Dannenberg nacharbeiten. Schön, dass Johannes kurz vor seinem Geburtstag bei einem Feldversuch ganz aktiv mit dabei sein durfte: Wann hat man schon einmal die Gelegenheit, mit den Fischern im Motorboot über den Thielenburger See zu fahren.

Come on, folks! Irish Folk im Seven Others Pub

Es gibt sie, diese textsicheren Gäste, die während der Setpausen ein Lied auch einmal selbst intonieren. Damit das geschehen kann, muss Altbekanntes dargeboten wird. Geht es um Musik ist alt und bekannt, altbekannter Mainstream. Und der ist nicht per se langweilig; das wurde mir am Sonnabend klar. Okay, so richtig mainstreamig sind die Dubliners nicht und deren Repertoire dominierte das Konzert im Dannenberger Pub am Sonnabend. Das Hamburger Duo Irish Pub Rover spielte am Sonnabend im Pub vor vollbesetzten, textsicheren Haus. Auch wenn der Blick aufs Publikum von Gegenlicht und Rauchschwaden behindert gewesen sein dürfte – die Stimmung war nicht zu überhören. Ich gehöre der aussterbenden Art der Raucher an und bekenne mich hier und da zu diesem Laster. Ich freue mich immer noch, wenn ich in einer Kneipe rauchen darf.  Im Seven Others Pub darf geraucht werden – auch während der hin und wieder stattfindenden Livekonzerte. Das mag einige vom Besuch abhalten, mich zieht es an. Anbei einige Impressionen zum Durchklicken. [ratings]