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Kurz und gut

Julian Förster ist – geht man von seinem YouTube-Profil aus – bald Filmemacher.
Seinen Kurzfilm anzusehen lohnt sich – nicht nur weil er in Hitzacker entstand.

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Zu Kurz(film)

Liegt es an der EM, ist es Karma? Ich weiß nicht warum aber es ist bereits das zweite Mal, dass ich das zweite Kurzfilmfestival im Landkreis verpasst habe.
Ich erinnere mich nur dunkel an ein Foto in der EJZ. Auf dem Foto wurde Patrick Simon als Jurymitglied erwähnt – ob es sich bei dem Bericht aber um eine Ankündigung oder eine Rückschau handelte? Selbst das kann ich im Augenblick gar nicht sagen.
Tatsache ist: Wendland-Shorts ist vorbei und die Gewinner stehen fest und auf der Homepage der Macher ist auch alles genau beschrieben (aber diesmal ist die Galerie echt von 2007…!) und ich habe es einfach verpasst . . .
Mist.
Nun ja – eines kommt ja noch oder nicht?

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Kurzfilmer gesucht

Das Thema Kurzfilme ist hier ja schon öfter angesprochen worden – allerdings im lokalen Zusammenhang.
Diesmal geht es um einen thematischen Zugang, den ich persönlich recht spannend finde. Vom 27. bis 30. Dezember veranstaltet der Chaos Computer Club seinen Congress (ein C geht noch ;-)). Dort sollen Kurzfilme vorgestellt werden, die das Thema „Ãœberwachung“ aufgreifen, überspitzen, formulieren – Phantasie ist ausdrücklich erwünscht.
Die Materie ist schwierig, das Publikum aufgeklärt. Zumindest die Aktiven im CCC dürften sich mit dem Thema beschäftigt haben. Auf der hauseigenen Website macht der CCC den Filmemachern Mut, auch unkonventionell zu denken:

FilmemacherInnen und AutorInnen sollen ermutigt werden, sich mit dem Thema „Überwachung“ filmisch auseinander zu setzen. Es sollen Kurzfilme entstehen, die wachrütteln, verstören, zur Diskussion anregen und dem derzeit vorherrschenden Diskurs (um das Begriffspaar Sicherheit und Angst) weitere Perspektiven hinzufügen.

CCC.de
Was zählt, ist der Plot. Und der soll in drei Minuten stehen.
Eine schöne Aufgabe für Schul-AG’s, oder? Mehr Infos auf der Website zum Projekt.

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Audio&Video Lüchow-Dannenberg Offen

Kino, Kino, Kino

Es gibt für mich ein paar Filme, die waren vom ersten Augenblick an ein Schlüsselerlebnis. Sie prägen sich ein und sind noch nach Jahren präsent.
Einer dieser Filme ist die tschechische Version des Aschenputtel weil es der erste Film meiner Kinoerinnerung ist. Ein anderer ist Rattle and Hum von Phil Joanou über U2 weil es der letzte Film war, den ich 1988 im Hoffmann’schen Kino in Lüchow genossen habe.
Gestern wieder gesehen – nur auf DVD. . . 🙁
Dabei ist mir aufgefallen, dass die Kinoszene im Wendland ja bereits das erste große Event hinter sich gebracht hat.
Beim Kurzfilmfestival im Herrenhaus Salderatzen ist im Juni der Vohang gefallen. Schade, dass die Verantstalter zwar eine Diashow der Veranstaltung zeigen, sich ansonsten auf ihrer Homepage über die Ergebnisse ausschweigen. Immerhin gab es für die Gewinner 500€, bzw. eine Woche Italien. Wer hätte angesichts der Temperaturen im Juni gedacht, dass Italien im August ein verlockender Preis sein könnte? In der EJZ habe ich den Artikel wohl verpasst.
Voll im Stress ist das Team vom zweiten Kurzfilmfestival ‚Kurz und gut‚, welches im ‚neuen Kino‚ in der alten Brennerrei stattfindet:

Unter Programmleitung von Wolfram Weniger wählte die Jury aus 220 Einreichungen 30 Filme aus, die wir Ihnen während des Festivals, auf 5 Rollen verteilt, jeweils zwei mal zeigen.
Aus den eingereichten Filmen zum Schülerwettbewerb wurde eine weitere Rolle zusammengestellt, die allerdings ausschließlich am Mittwoch zu sehen sein wird.

Kurz und gut
Festivalstart ist am 5.September.

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Kurzfilmfestival – aus eins mach zwei

Kurzfilme sind der Einstieg in die Karriere der Filmschaffenden. Kleine Budgets treffen auf große Ansprüche – teilweise mit überzeugenden Ergebnissen, wie ich im vergangenen Jahr festgestellt habe.
Außerdem sind Kurzfilme was ganz schickes. Ein ‚must-have‘ für jeden anständigen Boheme. Vielleicht ist das der Grund, warum 2007 gleich zwei Kurzfilmfestivals im Wendland stattfinden werden.
Das eine geht in Lüchow mit neuem Namen (aus Lüchow Open Short wird Kurz & Gut) in die dritte Runde. Das andere (Wendland Shorts) ist im Herrenhaus Salderatzen in diesem Jahr neu am Start.
Hinter dem einem Festival steht Thomas Günther, Kinobetreiber in Lüchow – hinter dem anderen Dirk Roggan, der neben dem Hagebaumarkt in Lüchow eine Filmproduktionsfirma in Hamburg betreibt.
Noch im vergangenen Jahr arbeitete man zusammen am Projekt Lüchow Open Short. Warum sich die Veranstalter wohl trennten? Vielleicht liegt es am künstlerischen Konzept.
Während sich das Lüchower Festival an Einsteiger und Semi professionelle Filmemacher wendet und sich auf seine Rolle als Bühne konzentriert, sieht sich das Festival in Salderatzen als ‚Plattform‘ für junge Filmemacher: Neben neuen Machern und ihren Filmen sollen auch noch nicht realisierte Projektideen zur Sprache kommen. Als Preis für die beste Idee winken drei Wochen Schreiburlaub in Italien.

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Punktrechnung mit Strichen

Gefunden im bei Robert Basic und immer noch am Staunen.


The Hole – video powered by Metacafe

Spannend dabei ist, dass der Produzent des Videos damit bis eben 8.292 $ verdient hat. Das funktioniert so:

If your video has what it takes to entertain people, we want to license it and pay you for every view. Every time someone watches your video on Metacafe, you earn money.

Metacafe

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Open Short?! Ja, morgen wieder!

Okay. Ich habe es nicht geschafft. Eigentlich wollte ich alle Rollen im Angebot des Lüchower Kurzfilmfestivals sehen.
Dazu war ein ausgeklügelter Zeitplan nötig. Ich habe stundenlang über Exeltabellen gebrütet, bis ich es endlich mit meinen restlichen Verpflichtungen und Interessen auf die Reihe bekommen habe.
Und dann.
P1070456Dann kam Brian

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Von der Rolle – Kurzfilmfestival Lüchow

Die Overtuere war stark. „Ausser der Rolle“ ist ein Set von fünf Kurzfilmen wie sie unterschiedlicher kaum sein können.
Ausufernde Gewalt, zerstörerische Freundschaft, zarter Humor, aufrüttelnde Selbsterkenntnis und beklemmende Melancholie. So lassen sich die fünf Kurzfilme überschreiben.
In Blackout gibt sich der Musiker Tom erst der Hoffnung und dann alten Fehlern hin. Und wie es nur im Kino sein kann, scheitert der tragische Held kurz vor dem eigenen Durchbruch so vollkommen, dass mir den Atem raubt.
Mit 30 Minuten der längste Beitrag im Set überrascht Blackout mit exzessiver Gewalt in Form von Kneipenschlägereien. Die Rollen sind glaubwürdig die Schauspieler auch. Die Geschichte ist naturgebenermaßen verdichtet wirkt aber nur selten konstruiert. Ein toller, verstörender Film.
Kalte Haut wirft ein Schlaglicht auf eine ungleiche Mädchenfreundschaft, die just in dem Augenblick zerbricht, in dem der Betrachter die Fäden der Geschichte aufgenommen hat und in den Händen hält.
Sexuelle Ausbeutung und Selbstbestimmung, Freiheitsdrang und Unterwerfung – Gegensatzpaare prasseln auf die Zuschauer ein, verschiedene Erzählstränge, Rückblenden und Einblicke machen ein Folgen nicht leicht. Aber dieser Film will wahrscheinlich auch nicht leicht sein. Gelungen!
Vincent berührt durch einen tiefgründigen, in allen Facetten schillerden Humour und weckte zumindest bei mir Erinnerungen an die Blechtrommel – was allerdings der Erzählerrolle des Kindes geschuldet sein dürfte.
Wenn Erwachsene lügen hat das manchmal überraschende Folgen. Vor allem, wenn diese Lügen in bester Absicht an Kinder herangetragen werden. Ausgewiesene Schildkrötenfans allerdings sollten sich diesen Film besser nicht ansehen. Es könnte zu Spätfolgen führen.
Lebenslauf heisst der Animationsfilm dessen Titel so dicht am Plot liegt, dass überflüssig ist, darüber auch noch ein weiteres Wort zu verlieren. Nach drei Minuten Film folgen 3 Stunden Nachdenken. Das ist mal wirklich effektiv!
Selbsterkenntnis ist im täglichen Trott nicht immer leicht. Wie weit ist man selbst ein treibender Teil des Systems? Mit dieser Frage beschäftigt sich mein persönlches Highlight. Made in Baden-Württemberg, hervoragend in jeder Hinsicht. So konzentiert, so verdichtet – ohne Worte!
Gram erschüttert. Getroffen vom überraschenden Tod des eigenen Sohnes irrt der Astrophysiker im Taxi durch das nächtliche Berlin. Er sucht nach einem Menschen und findet …
So dicht am Denkbaren und doch hautnah in Szene gesetzt, dass es schwer fällt sein Mitleid mit dem geschundenen Schicksal zu verbergen. Wer melancholische Augenblicke im Kino liebt, sollte sich diesen Kurzfilm unbedingt geben. Ich persönlich hasse es, im Kino heulen zu müssen. Das kratzt am Image.
Ausser der Rolle bündelt ein Set von Beiträgen, die es „alle nicht in den Wettbewerb geschafft haben.“
Da frage ich mich als Besucher doch, was mich erst morgen erwarten mag. Denn eines ist sicher: Die 7 Euronen haben sich am Eröffnungstag des 2. Lüchower Open Short-Kurzfilmfestival in jedem Falle gelohnt. Ich bin Kurzfilmfan.

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Lüchow Open Short

Welche Rolle spielen Kurzfimfestivals wenn es doch YouTube gibt? Das Lüchow Open Short (LOS) ist ein mutiger Versuch von Thomas Günther, Dirk Roggan und Stefan Dahlmann, in Lüchow etwas Nachhaltiges in Sachen Kultur auf die Beine zu stellen.
Von heute bis zum 10.September gibt es die zweite Auflage dieses jungen Kurzfilmfestivals. Wer sich in Lüchow auskennt, sollte einen Abstecher zur Alten Brennerei unternehmen. Heute nachmittag um 16 Uhr gehts los mit LOS.
Das Programm für Mittwoch…

16:00 Uhr Ausser der Reihe
1. Blackout (30 Minuten)
2. Kalte Haut (15 Minuten)
3. Vincent (14 Minuten)
4. Lebenslauf (3 Minuten)
5. Gram (17 Minuten)
18:00 Uhr Perspektive
1. Heim (5 Minuten)
2. Goldjunge (38 Minuten)
3. Phoneheads (5 Minuten)
4. Der Traumjob (15 Minuten)
5. Kernseif (10 Minuten)
20:00 Uhr Wendepunkte
1. Vorletzter Abschied (22 Minuten)
2. Dow Jane Index (10 Minuten)
3. Triumph des Nichtschwimmers (8 Minuten)
4. Mr. Schwartz, Mr. Hazen und Mr. Horlocker (8 Minuten)
5. Fang des Lebens (23 Minuten)
6. Special: Siegerfilm vom Partnerfestival Fano 2005

Infos zu den Filmen gibt es auf der Website des Festivals, und zwar hier.
Das Programm für die kommenden Tage ist hier zu finden. (Ganz am Ende)